FABF20 | Die geheime Zutat

  • Bewertung von FABF20 (Noten-System!) 0

    1. 6 - ungenügend (0) 0%
    2. 5 - mangelhaft (0) 0%
    3. 4 - ausreichend (0) 0%
    4. 3 - befriedigend (0) 0%
    5. 2 - gut (0) 0%
    6. 1 - sehr gut (0) 0%

    P-Code: FABF20
    Englischer Titel: All's Fair in Oven War
    Deutscher Titel: Die geheime Zutat


    Ausstrahlung USA: 14.11.2004
    Ausstrahlung DE: 03.09.2005


    Inhalt:
    Die Simpsons lassen sich eine neue, technisch raffinierte Küche einbauen. Das kostet zwar Schweinegeld und dauert etwas länger als beanschlagt, aber nun kann Marge ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Passend dazu beschließt sie, an einem Kochwettbewerb teilzunehmen, in dem es unter den Teilnehmern nicht mit rechten Dingen zugeht. Aber ist da Marge wirklich besser?


    Weiterführende Links:
    FABF20 Information+Multimedia @ ULOC
    S16 Episoden-Guide @ ULOC


    Reviews und Bewertung:
    Für Notenbewertungen verwenden wir dasselbe System wie schon aus drts bekannt.
    Folgende Tabelle zeigt euch mit wievielen Punkten ihr welche Note vergebt:


    Code
    1. Punkte : 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01 00
    2. --------------------------------------------------------
    3. Note : 1+ 1 1- 2+ 2 2- 3+ 3 3- 4+ 4 4- 5+ 5 5- 6


    Am Ende eures Reviews bitte den Punkte-Wert in der Form "Punkte:[ ]" anfügen. (Den Wert in die eckige Klammer schreiben)
    Außerdem ist es erwünschenswert in der Umfrage abzustimmen.


    Dieses Posting gibt es jede Woche zu der jeweils neuen Episode
    Also dann - schönes Bewerten und Review schreiben!


    Auswertung der Review-Noten (NeSp):
    Gewertete Teilnehmer: 5
    Punktedurchschnitt: 6,4

  • Und die Vögel zwitschern erneut...


    An jemanden der es aufnimmt: Sagt Homer als alle Eltern vor seiner Tür stehen "Worum redet ihr überhaupt?" ? Das klingt irgendwie...komisch


    @Sandro: Wenn man unter der Woche S5 auf Pro7 bzw. S2 auf ORF1 sieht wirkt die Folge jetzt wie ein Schlag ins Gesicht :D
    Ist eh das typisch S1x-Schema ...am Anfang passiert irgendwas lustiges - das ganze erzeugt dann 2 Geschichtsstränge wobei man einen halt zufällig als "Hauptplot" auserwählt hat. Marge bei Kochwettbewerb und Bart als Hugh Heffner Verschnitt...


    Gab schon eindeutig schlimmeres - trotzdem haut das hier niemanden vom Hocker... :rolleyes:

  • Quote

    Original von Manuel
    Und die Vögel zwitschern erneut...


    Hab jetzt das erste mal bewusst darauf geachtet und sogar mein Fenster dafür zugemacht. ;)
    Das nervt ja ganz schön wenn man genau hinhört.

  • Ich hab' mir gerade nochmal mein Review im Spoiler-Thread angeguckt und bin überrascht, wie positiv ich die Folge bewertet habe. Eine 2+ hab' ich damals gegeben, aber jetzt denk' ich, dass die Folge eher eine 2- oder eine 3+ verdient hat. Es stimmt schon, dass es einige ziemlich gute Gags gibt (aber auch einige, die nicht so gut funktionieren) und es sind alle in-character, zumindest fast immer (der Elektroschock war ja schon schlimm genug, aber wieso sollte Homer das noch mal machen wollen, Bart war auch manchmal etwas seltsam drauf). Allerdings: Weder der A- noch der B-Plot sind wirklich interessant oder spannend. Der ganze Konflikt, der durch Marges Betrug entsteht, ist zwar eine nette Idee und passend für sie, aber nicht allzu spannend umgesetzt, das Ende ist viel zu vorhersehbar. Und einen ähnlichen Konflikt hatten wir in "Eine Klasse für sich" schon viel besser. Der B-Plot sorgt für einige gute Gags, ist aber eben auch nicht besonders spannend und hat kein richtiges Ende.
    Also wie gesagt: 2-3


    Übrigens: Die Synchro fand ich diesmal übrigens einen Tick besser als bei der letzten Staffel. Ich mein' jetzt gar nicht das, was Ivar geleistet hat, da gab's mal wieder ein paar sehr schlimme Fehler (die "neben sich selbst wohnen"-Fantasie von Homer bspw. ergibt überhaupt keinen Sinn mehr und Ralphs "Ich will ein Triangel sein"-Kommentar ebenso), vielmehr find' ich die Leistung der Sprecher etwas besser, nicht mehr ganz so gelangweilt und unmotiviert.

  • Fangen wir mit den negativen Aspekten an.


    Nun wird S16 generell eine recht Marge-lastige Staffel werden - wobei Marge-Folgen immer etwas schwierig zu schreiben sind. Daß es mit Stil auch heute noch geht, hat z.B. "Diatribe" in S15 bewiesen, aber auch in S16 werden wir gelungene Marge-Episoden sehen. Die heutige FAFB20 würde ich allerdings kaum zu dieser Kategorie zählen.


    Im Gesamtbild eine eher seichte Mischung aus einer Vielzahl (allzu versuchter) Gags mit einem recht amüsanten Subplot und einer kleinen und wenig ambitionierten "Moralstory" als Hauptplot. Speziell Marges Entscheidung, am Ende das Richtige zu tun, kommt wenig überraschend. Was dem Plot an Substanz fehlt, wird durch Füllmaterial, aufgesetzte Gaststars und semi-lustige Metascherzchen ("2 years later") versucht zu kompensieren. Und das leider mit relativ wenig Erfolg.


    Was mich an der Folge desweiteren merklich stört, ist der auffallend krude und/oder fies-aggressive Unterton in vielen Gags. Elektroschock und diverser Slapstick für Homer, Stifte essen für Chief Wiggum, Apu läßt die Familie im Stich, Agnes knallt gegen die Tür, Schwein kotzt, James Caan wird gar am Ende in einer IMO recht aufdringlichen Paten-Parodie durchlöchert. Es mag symptomatisch für den Stil der Episode sein, daß selbst Homers Werbefiguren-Fantasie am Ende in Aggression gegen ihn umschlägt ("Blood for Cream").


    Kommen wir zu den positiven Aspekten.


    Auf der anderen Seite hat die Folge auch schöne Einfälle. Besonders der Subplot mit Bart und Milhouse, die sich nach ihrer Playdude-Lektüre für 70er "Playboys" halten (und dabei quasi völlig unschuldig simple Phrasen nachbabbeln - Bart hält etwa das "some" in "getting some" für Spielzeug und hofft, das James Caan beim Spielchen mit Edna gewinnt) hat amüsante Qualitäten - inklusive Homers Aufklärung aller Nachbarskinder.


    Im Hauptplot selbst gibt es ein paar nette Marge/Lisa-Szenen (gerade das Verhältnis der beiden zueinander würde eine gute Folge verdienen) und Gags, z.b. das "But she will win the contest?"-Gespräch zwischen Homer und Lisa. Niemand ist grob out-of-character, Motivationen und Charakterhumor bleiben aber zumeist uninteressant und vorhersehbar.


    Der deutsche Titel ist recht einfallslos, bezieht sich aber zumindest auf den Inhalt der Folge. Die Synchro dürfte da keine großen Probleme haben, Barts "grooviger" 70er-Slang und einige spezielle Marge-Wörter der Art "Meany-Bo-Beanies" werden sich kaum übersetzen lassen.


    Fazit: keine "weltbewegende" Folge in irgendeiner Weise, mit etwas mehr guten Gags hätten wir aber durchaus im positiveren Mittelfeld sein können. Die vorhandenen amüsanten Einfälle werden aber leider durch relativ viele Gemeinheiten und Füllgags gestört, so daß von der Folge am Ende nur ein von vielen Köchen verrührter Brei übrig bleibt, dessen Geschmack man relativ schnell wieder vergisst oder eher aufgrund eines sauren Nachgeschmacks verdrängt. Note 3-


    Chris

  • Ich fands ganz witzig. Musste so lachen, als die alte Tante Ofenfrisch von 1954 sagte, dass Preise und Schleifen nichts auf dem Totenbett hermachen und der Ansager ihr ins Wort fällt... =) =) =)
    Die neue Küche war hübsch, auch Homer als Heimwerker war nicht übel (bis auf den Hammer in die Stromleitung...)
    Bart wird aufgeklärt und gibts an alle Nachbarskinder weiter. =)
    Und Marges Spruch mit dem Papst fand ich auch klasse. War nicht umwerfend, aber ein guter Staffelauftakt. Freu mich schon auf nächste Woche.

  • Wie schon gesagt, habe ich lange überhaupt nicht verstanden, worauf diese Episode eigentlich hinaus will. Und um ehrlich zu sein, ich weiß es jetzt noch nicht.


    Da war also Marge, die durch einen völlig aus der Luft gegriffenen Umstand zu einem Kochwettbewerb kommt. Dort wird sie plötzlich zur bösen Hausfrau, die unbedingt gewinnen will und die anderen Teilnehmer sabotiert. Ist mir da ein tiefgründiger Hintergrund entgangen, oder musste sie an dem Wettbewerb teilnehmen, weil sie aus einem noch unsinnigeren Grund plötzlich eine neue Küche gebraucht hat.


    Dann hätten wir Bart, der sexuell völlig auf dem Stand eines für immer jungfräulichen Amerikaners zu sein scheint. Trotzdem fand ich es ganz nett, wie er sein Baumhaus umgestaltet hat. Die Idee, Bart als Hausherren umzusetzen hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das in der Episode, als Bart Cassino-Besitzer wurde, um einiges besser gelungen ist.


    Zurück zur Story um Marge. Stand da tatsächlich an der Stelle, als die Küche fertig war, "Zwei Jahre später"? Finde ich erstens ziemlich dämlich und zweitens ist es mehr als unrealistisch, dass sich Bart dann immer noch mit den Playboy-Heften beschäftigt hätte. Also ein wenig Kontinuität darf man innerhalb einer Episode doch bitte erwarten.


    Dass Marge am Ende der Episode zur Besinnung gekommen ist, spricht für Al Jean. Bei Scully wäre das wahrscheinlich anders ausgegangen. Trotzdem möchte ich nicht zu viel loben, denn die Schlußszene mit der Schießerei war so ziemlich das Dämlichste, seit langem.


    Insgesamt finde ich die Episode sehr schwach. Kaum Gags, zwei Handlungen, die einfach so beginnen, sinnlos weitergehen und genau so schnell enden.


    Punkte: [05]

  • Zwar ist es noch nicht Herbst [TM], aber nun hat sie also angefangen, die 16. Staffel... "Die geheime Zutat" ist sicherlich kein Meisterwerk, hat aber einige recht nette Moment zu bieten. Ohne großes Vorgeplänkel wird direkt mit der Handlung begonnen, so daß das Tempo an keiner Stelle zu hastig wird, nahezu alle Aspekte finden ausreichend Beachtung. Die Idee mit dem Backwettbewerb ist nicht schlecht und paßt auch zu Marge, welche durch ihre neue Küche richtig aufblüht. Zwar stellt sich die Frage, wie die Simpsons sich eine Küche für 100.000 Dollar leisten können (das eingeblendete "Zwei Jahre später" ist zwar ein netter Gag, hilft bei der Erklärung aber auch nicht weiter), aber ist als Aufhänger für den Wettbewerb durchaus glaubwürdig.


    Überaus unnötig sind die zahlreichen Homer-Quälereien, mit der doppelten "Elektroschock-Therapie" ("Und jetzt das gleiche nochmal!") als unseliger Höhepunkt. Unverständlich, warum man sich hier auf S12/13-Niveau herabläßt. Auch einige weitere Stellen wie Ralphs Malstift-Sandwich und das kotzende Schwein hätten nicht sein müssen, sind aber noch tolerabel, da nur sehr kurz. Teilweise erinnerten mich die cartoonig-slapstick-artigen Einlagen ziemlich an Family Guy, beispielsweise die Traumsequenz von Homer.


    Der Fund der alten Playdude-Hefte setzt eine wirklich gelungene Nebenhandlung ein, die mir bedeutend besser gefällt als der Hauptplot. Zum Glück erhält sie mindestens einen ebenso großen Stellenwert und besticht demnach mit vielen witzigen Details, seien es nun die kindlichen Schwärmereien und Vorstellungen von Bart und Milhouse, die Baumhaus-Party oder die Stelle, an der Homer seinen Sohn "aufklärt". Gerade solche Szenen wecken Erinnerungen an die klassischen Folgen, sind sie doch geradezu aus dem Leben gegriffen und lassen die Personen nach ihren altbekannten Charaktereigenschaften handeln.


    Marges zunehmende Frustration beim Wettbewerb wird recht gut dargestellt, kann mich aber nicht endgültig überzeugen. Lisa spielt ihre Rolle als "Gewissen" sehr gut, jedoch wünsche ich mir etwas mehr Selbstzweifel seitens von Marge; immerhin ist sie es selbst dann, die den Betrug zugibt. Trotzdem wirkt die Geschichte hier etwas flach und zu konstruiert, auch stellt sich der "alles schon einmal gesehen"-Effekt ein.


    Der Hauptplot ist daher höchstens als "ausreichend" zu bewerten, jedoch reißt die Nebenstory einiges heraus, nicht zuletzt durch die zahlreichen netten Gags. Unverständlich jedoch, warum man als "Schlußgag" nochmal einen reichlich deplatzierten Hammer herausholen mußte, der nichts mit der eigentlichen Story zu tun hat. Mehr als eine 3- ist daher nicht drin.


    Punkte:[07]

  • Ein Fingerhut voll Handlung, aufgeteilt auf anstrengende knapp 20 Minuten. Der schwache Plot ist mit vielen dümmlichen Gags aufgefüllt, über die kein Mensch lachen kann: das gewalttätige Ende, die kindische Sequenz, nachdem Homer Bart aufgeklärt hat, der tausendste Huuumer-Elektroschock-Witz (in zweifacher Ausführung), Huuumer im lustigen Mikrowellenherd ... ach, es ist sinnlos, darauf noch näher einzugehen.


    Weder Marges moralisches Dilemma noch die Auflösung des Konflikts können überzeugen. Marges Movitation, den Wettbewerb unbedingt zu gewinnen, wird kaum erklärt, weshalb sich keinerlei Anteilnahme beim Zuschauer regen kann. Bei selbigem Wettbewerb flachen schließlich alle beteiligten Charaktere ab. Wie entsetzlich übertrieben das heutzutage sein muß. Alle Teilnehmer wollen aus purer Bösartigkeit Marges Beitrag zerstören. Agnes taucht sogar ihre Haare in Marges Topf. Ha ha, ist das vielleicht lustig.


    Dann schafft es Marge zufällig gerade noch, als letzte in den Raum zu hechten, wo sie es zufällig ganz alleine und unbeobachtet den anderen heimzahlen kann. Von vorn bis hinten konstruiert. Lächerlich. Die Intelligenz des Zusehers beleidigend.


    Schließlich läßt sich Marge von Lisa doch noch überzeugen, den Betrug zuzugeben. Das wirkt zumindest glaubwürdiger als der Rest, da Lisa ein paar wenige gute Dialogzeilen hat und einige Sympathiepunkte beim Publikum sammeln kann. Marge wirkt in der Folge dagegen völlig von der Rolle. Die ganze Betrugssache paßt nicht zu ihr.


    Die Nebenhandlung ist, weil's so gut dazupaßt, langweiliges Mittelmaß. Bart ist viel zu dumm im Vergleich zu früher, aber wenigstens die Grundidee, daß er und Milhouse Homers alte Playdude-Hefte finden, ist realistisch. Das hätte mehr Potential gehabt.


    Der Gaststarauftritt dokumentiert übrigens die Phantasielosigkeit der Autoren. Daß Bart einen Star in sein Baumhaus lockt, um Gäste zu unterhalten, ist keine neue Idee. Das gab es schon in Staffel 5. Dort wurde aber wenigstens gezeigt, wie Bart es überhaupt schaffte, den Auftritt Robert Goulets zu organisieren.


    Daß Barts Lehrerin sich im Baumhaus ihrer Schüler aufhält und dort Männer verführt, muß man inzwischen schon achselzuckend hinnehmen.


    Bleibt noch ein leidiges Thema: Was Ivar nämlich mit dieser Folge angestellt hat, geht auf keine Hutschnur mehr. Unverständlich, daß überhaupt noch von einer deutschen Synchronisation die Rede ist. Als ich nach ein paar Sekunden Bart das Wort "Cookie" sagen hörte, trug ich mich mit dem Gedanken, dem Fernseher Gewalt anzutun. Noch schlimmer die nächste Szene, in der Elisabeth Volkmann offenbar das Wort "Looky-Looky" in den Mund nehmen muß. That's sucky-sucky.


    Auf sprachliche Schöpfungen wie "Geschäftstrottel" kann die deutsche Zuseherschaft ebenfalls verzichten. "Das ist so 90er Jahre" klingt genauso künstlich und falsch. Das nervende Vorlesen der Texte tut ein übriges. Wenn die restlichen Synchros in Staffel 16 auch so schlimm werden (und ich bin überzeugt, daß sie das werden), dann Gute Nacht.


    Lust, sich den Kram ein zweites Mal zu geben, werde ich bis auf weiteres nicht verspüren. Nach dem tollen Ende von Staffel 15 gibt's zum Auftakt der neuen Saison gleich eine kalte Dusche.


    Punkte: [06]

    "Von allen politischen Idealen ist der Wunsch, die Menschen glücklich zu machen, vielleicht das gefährlichste." -- Karl Popper

  • Naja, als ich diese Folge im Original gesehen habe war sie noch ein bisschen besser. Die Synchro in dieser Folge ist eine Katastrophe!


    Der Hauptplot war schwach. Komisch das die Familie manchmal vor dem finanziellen Ruin steht und heute dann ohne weiteres eine Küche im Wert von 100000$ gekauft werden kann.
    Das Homer keinen Handwerker beauftragen will ist klar und das er dann mit seiner tollpatschigen Art an die Arbeit geht ebenfalls. Aber er muss natürlich auch gleich einen Stromschlag bekommen, gleich zweimal in dem Homers Blödheit dann natürlich in vollem Maße ausgenutzt wird.
    Der Gag mit der Einblendung "2 Jahre später" ist zwar einerseits lustig, andererseits allerdings wieder unlogisch da das mit dem Subplot nicht zusammenpasst.
    Apropos Subplot: Den find ich in dieser Folge dann doch sehr gelungen. Das Bart und Milhouse nicht wissen, was die Erwachsenen an Playdude-Heften so toll finden, weil Marge die Bilder rausgeschnitten hat, ist IMO "lustige Unwissenheit".
    Homers Aufklärung und die Verbreitung ist auch eine nette Szene, aus der man aber etwas mehr hätte rausholen können.
    Aber was zur Hölle hat Mrs. Krabappel in Barts Baumhaus verloren?
    Ebenso dümmlich ist der Gastauftritt. Total sinnfrei, keinerlei Einleitung oder Ähnliches.
    Wobei wir wieder beim Hauptplot sind: Die Idee des Kochwettbewerbs war eigentlich nicht schlecht, die Umsetzung allerdings schon.
    Der Hitler-Gag wirkte gezwungen und Ralphs Sandwich mit Reißnägeln war eine der schlimmsten Szenen der Folge.
    Der Kochwettbewerb selber war ziemlich schlecht. Luigis Fischschuppen sind ja ganz Ok, aber das Agnes ihre Haare in Marges Teig taucht, geht nun wirklich zu weit. Ebenso das sie eine Beule in die Tür rennt.
    Das Marge am Ende wieder zur Besinnung kommt, ist dann doch ein kleiner Lichtblick in dem sonst bekloppten Hauptplot. Hier hätte ich mir auch durchaus schlimmere Abschlüsse vorstellen können.
    Das Ende der Folge zieht dann die Bewertung nochmal runter als Cletus James Caan erschiessen lässt. Solcher Müll gehört allerhöchstens in TOH, aber eigentlich ist das selbst dort fehl am Platz.


    Fazit: Der Hauptplot ist Storymäßig schon nicht die Welt. Kleinere Details sind dann auch noch abwertend. Der gelungene Subplot hebt die Bewertung dann noch an.
    Punkte: [07]

  • Homer sagt in der Tat "WORUM redet ihr ueberhaupt?" Und Marge sagt statt Play"djuhd" Play"dudd"...


    Das "2 Jahre spaeter" darf man meiner Meinung nach nicht so realistisch sehen! Nur eine vermeindlich faktische Einblendung, die die ueberzogene Wartezeit extremisiert darstellt.
    Die Szene in der Agnes einen Abdruck in der Tuer hinterlaesst, und in welcher das Schwein kotzt sind ganz klar fuer die juengste Zielgruppe bestimmt gewesen. Ralphs Sandwich ist fuer mich unter allen Uebertreibungen noch die authentischste sowie sympatischste - er ist und bleibt eben ein Freak :rolleyes:


    Luigi war mal wieder cool! Insbesondere der Dialog zwischen ihm und Marge war fuer mich ein Highlight der Folge.
    Sehr gefallen hat mir ausserdem noch die optische Taeuschung der auf der Rueckseite des Playdudes abgebildeten Zigarettenschachtel, die zwischen dem anderen Muell im erstem Moment aussieht wie eine richtige angebrochene Zigarettenschachtel, bis Millhouse nach dem Magazin greift...

  • Auf die aussprache habe ich jetzt nicht so geachtet.
    aber es stimmt,das es unreal war,das die simpsons auf einmal soviel geld für einen neue küche haben??! :)
    :P
    aber ich fand es genial gemahct,als homer bart aufgeklärt hat (zwar mit 11 etwas spät :D )und bart es dann verbreitet hat!
    pro 7 hätte die simpsons mehr ankündigen müssen,ich habe erst morgens gesehen,das die neuen folgen kommen!! :(


    aber im großen und ganzen wars ok =)

  • Quote

    Original von Lara
    aber es stimmt,das es unreal war,das die simpsons auf einmal soviel geld für einen neue küche haben??! :)


    Es zeigt auf, wie weit sich die Simpsons von ihren Wurzeln entfernt haben. In den frühen Staffeln standen Geldprobleme an der Tagesordnung der Familie. Daß dieser Aspekt inzwischen schon längst untergegangen ist, beraubt die Serie ihres Anspruches, eine amerikanische Durchschnittsfamilie zu repräsentieren. Und das ist schade.

    "Von allen politischen Idealen ist der Wunsch, die Menschen glücklich zu machen, vielleicht das gefährlichste." -- Karl Popper

  • ja,die neuen und alten folgen wiedersprechen sich...
    geld hatten sie ja in den alten folgen nie,außer wenn sie mal wieder was gewonnen hatten :D
    naja aber sonst hätte man die folge anders aufbauen müssen und so war es einfach denke ich mal...schon schade.