GABF03 | Pranksta Rap

  • Bewertung GABF03 (Noten-System!) 1

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    2. 5 (0) 0%
    3. 4 (0) 0%
    4. 3 (0) 0%
    5. 2 (1) 100%
    6. 1 (0) 0%

    P-Code: GABF03
    Englischer Titel: Pranksta Rap
    Deutscher Titel: Pranksta Rap


    Ausstrahlung USA: 13.02.2005
    Ausstrahlung DE: 05.11.2005


    Inhalt:
    Bart geht trotz elterlichem Verbot zu einem Rap-Konzert. Zur Vertuschung täuscht er seine Entführung vor. Milhouses Vater, bei dem sich Bart heimlich versteckt, wird als vermeintlicher Kidnapper von Chief Wiggum verhaftet, der durch diesen Erfolg zum Commissioner beförderet wird. Als der Schwindel auffliegt, suchen alle Beteiligten mit Hilfe der Rapper nach einer Lösung.


    Weiterführende Links:
    GABF03 Information+Multimedia @ ULOC
    S16 Episoden-Guide @ ULOC


    Reviews und Bewertung:
    Für Notenbewertungen verwenden wir dasselbe System wie schon aus drts bekannt.
    Folgende Tabelle zeigt euch mit wievielen Punkten ihr welche Note vergebt:


    Code
    1. Punkte : 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01 00
    2. --------------------------------------------------------
    3. Note : 1+ 1 1- 2+ 2 2- 3+ 3 3- 4+ 4 4- 5+ 5 5- 6


    Am Ende eures Reviews bitte den Punkte-Wert in der Form "Punkte:[ ]" anfügen. (Den Wert in die eckige Klammer schreiben)
    Außerdem ist es erwünschenswert in der Umfrage abzustimmen.


    Dieses Posting gibt es jede Woche zu der jeweils neuen Episode
    Also dann - schönes Bewerten und Review schreiben!


    Auswertung der Review-Noten (NeSp):
    Gewertete Teilnehmer: 9
    Punktedurchschnitt: 8,56

  • Fangen wir mit den negativen Aspekten an.


    Was man der Folge unterstellen kann, ist eine popkulturelle Anbiederung an die junge Zielgruppe. Yo, Kids, it´s da Bart S. featuring da 50 Cent. Eine konkrete Hinterfragung des Rap-Themas und der Jugendkultur im Stil von "Homerpalooza" bleibt zumeist aus - stattdessen gibt es eine Anzahl von mehr oder weniger klischeehaften Gags dazu: die Diskrepanz zwischen der "poetry of the street" und dem luxuriösen Lebensstil, kewlen Slang, jede Menge Waffen. Let´s murder our enemies. Peace.


    Was mir ebenfalls negativ auffiel, war die Charakterisierung speziell bei Homer und Lisa. Beinahe jeder Satz von Homer in der Folge ist auf reine Pausenclownerei ausgelegt. Das hat amüsante Stellen, ist jedoch auf Dauer allzu plump. Noch negativer fiel mir Lisa auf, die hier sehr stark auf einseitiges, pseudo-erwachsenes Moral-Blabla festgelegt ist. Das ist ein typisches Problem mancher S16-Folgen, das nach der relativ schönen Lisa-Charakterisierung in S15/FABF umso störender auffällt.


    Ansonsten hat die Folge einige der üblichen Probleme, inklusive einer merklichen Tendenz zur Übererklärung (man beachte Lisas Kommentare zu Hund und Fernbedienung) und Zeitfüllern wie Milhouse und dem Frisbee. Der Schluß hat sicherlich ein gewisses "Surfs Up..."-Gefühl (und auch wenig Interesse an Kontinuität), ist mir aber irgendwie sympathischer. Auf den nachgesetzten Gag mit Chalmers hätte man verzichten können.


    Kommen wir zu den positiven Aspekten.


    Trotz der negativen Ausführungen muß ich zugeben, daß ich die Folge durchaus mag. Die Kritik an Klischeegags und Anbiederung ist sicher nicht unberechtigt, geht aber IMO an den leichtgewichtigen Absichten der Folge vorbei. So ist das Rap-Thema hier erstaunlicherweise eher ein Rahmen für eine Story, die den Fokus auf Chief Wiggum verlagert und in deren Verlauf die Aufmerksamkeit des Zuschauers bis zum Ende erhalten bleibt (wobei man sich vom Ende veräppelt fühlen könnte.)


    Die Gags sind nett, auch der Auftritt von 50 Cent ist amüsant und kurz ("Does that count as community service?"). Guter Humor findet sich auch bei den kleinen Ideen - ich mag z.B. die Schlagzeilen an Wiggums Wand, die speziell durch ihre Einfachkeit einen Schmunzler wert sind ("Commission: Wiggum sucks"). Positiv: eine eher frische Idee ohne grobes Recycling, stabiler Plot ohne irrelevanten Ver- anstaltungsbesuch, keine grundlosen Gaghaufen, keine Krudheiten.


    Einer der schönsten Dialoge der Folge dürfte auch Barts und Lisas Gespräch über den ständigen Wechsel hipper Wörter im Rap (und das Schritthalten mit der Popkultur) sein - inklusive Marges "Dissen? Do rappers still say that?". Leider wird die deutsche Synchro mit dem Slang und diversem Dialoghumor merkliche Probleme haben.


    Fazit: leichte Spaßfolge, die es trotz mancher Probleme irgendwie schafft, gut anschaubar und 20 Minuten lang unterhaltsam zu sein. Ich bin mir notenmäßig etwas unsicher. Allen, denen meine Note nun zu freundlich erscheinen mag, sei zur detaillierten Begründung der Bewertung folgendes gesagt: HOUSE PARTEY... Note 2-


    Chris

  • Rap und Hip-Hop wird ja nun (leider) immer beliebter, und es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die "Simpsons" dieses Thema behandeln würden (und das tun sie auch nochmal in S16, mit einem netten Kommentar zur Kommerzialisierung des Hip-Hop-Trends).


    Die Rap-Gags sind ganz okay - man kann sie als klischeehaft ansehen, aber ich denke, man wollte sich gerade auch über diese ganzen Klischees lustig machen.
    Dass Bart alles mag, was kewl ist, ist klar, also kann ich alle Beschwerden, das wäre out-of-character für ihn (die es IIRC damals bei NHC gab) nicht nachvollziehen.


    Chief Wiggum wird mal etwas mehr Tiefe verliehen, Homer und Marge sind größtenteils in-character, Bart sowieso, höchstens Lisa ist am Ende zu sehr Moralapostel. In "Lisa the Iconoclast" musste sie am Ende lernen, dass eine Lüge manchmal besser ist als die Wahrheit, hier beharrt sie bis zum Schluss auf der Meinung, Lügen sei immer falsch.


    Und die ganze "Die Unwahrheit ist manchmal besser"-Idee wurde auch schon 3-Mal in "Lisa the Iconoclast", "The Principal And The Pauper" und "Lisa Gets An A" behandelt - jedes Mal besser. Und was ist mit Milhouse? An ihn denkt seltsamerweise keiner, wenn behauptet wird, jeder sei glücklicher mit der Lüge.


    Gags ganz gut, aber z.B. "Thanksgiving isn't for months" oder der El Barto-Gag sind lahm. Dass Homer seine Hose verbrennt, ist witzig - dass Skinner noch mal darauf hinweisen muss unnötig.
    Das "House Party"-Ende... naja.


    10 Punkte

  • "Pranksta Rap" ist nicht ganz einfach zu bewerten, weil die Folge einerseits viele schon arg ausgelutschte Themen behandelt (Bart läuft von zu Hause weg, Lisa kämpft auf verlorenem Posten gegen Lüge und Betrug), andererseits aber auch durchaus recht nette Szenen hat und die Nebencharaktere - allen voran Chief Wiggum - einmal näher beleuchtet. Das Rap- und Hip-Hop-Thema muß man sicher als Zugeständnis an den Zeitgeschmack sehen, und glücklicherweise hält man sich bis auf ein paar etwas zu arge Übertreibungen (Stretch-HUMVEE, Protzen mit Waffen) einigermaßen zurück, und auch die Gastauftritte sind recht gut in die Story eingearbeitet.


    Barts Charakterisierung ist noch am besten gelungen, während Homer einmal mehr zum Pausenclown degradiert wurde. Marge wirkt an einigen Stellen arg überzogen (z. B. beim Fernsehinterview), aber das ist allein dem an dieser Stelle nicht gerade gelungenen Drehbuch zu verdanken. Wie eingangs schon erwähnt, ist Lisa wieder einmal hauptsächlich eine Mini-Erwachsene (obwohl die Zeile "Ich wurde so erzogen - von Mom!" durchaus einen Schmunzler wert war). Am besten fand ich jedoch die Vertiefung von Wiggums Charakter, der in der Vergangenheit nur allzu oft den dummen, verfressenen und inkompetenten Polizeichef spielen mußte. Auch die Aufklärung des "Verbrechens" anhand des Klangs des Popcorns war nett gemacht.


    Der Schluß erinnerte mich ebenfalls arg an "Surf's Up", ist aber wenigstens einigermaßen lustig inszeniert und trifft den allgemeinen Lifestyle der "Szene" (immer locker und cool bleiben) wohl ziemlich gut. Die DV fällt in Sachen Slang natürlich ab, vor allem der Rap von Marge und Homer ist wirklich ziemlich daneben. Wenigstens hat man Barts Rap-Szene auf der Bühne im Original gelassen, hier schafft es Nancy Cartwright immer noch, genauso cool wie zu "Do the Bartman"-Zeiten zu singen. Richtig gut ist die Folge nicht, aber auch nicht besonders schlecht, deshalb ist eine 3+ wohl angemessen.


    Punkte:[09]

  • So hier war mal wieder ne Episode wo man was zu befürchten hatte jedoch komplett positiv überrascht wurde.Auch wenns Ausnahmen gibt(Marge oben ohne,Starken Arme von Marge).


    Kann jetzt wirklich nicht viel kritisieren,wenn überhaupt etwas, dann Barts Selbstinszenierung mit dem Kidnapping,was jedoch auch richtig gut gelöst wurde, also keine zweite Larry Burns Kidnapping Idee (was an sich auch toll war,sogar besser natürlich).


    Viele Gags wie der Anfang mit der Fernbedienung wirklich erfrischend (auch wenn es nicht wirklich glaubhaft war wie Knecht Ruprecht die Fernbedienung da verschlang).Auch der Fernsehspot mit der Passion Verarschung mit dem Gemüse sehr schön.


    Generell kam das Ganze mit dem Rap-Teil gut rüber.Es wurden sämtliche Klischees reingedrückt was gut gemacht wurde(Kleidung,Rap-Battle das unübersetzt blieb(wäre eh unsynchronisierbar gewesen),die Rapper mit den Kanonen,wilden Frauenpartys,Lowryder,Hummer usw.Auch die Rapper die im Tv vorgestellt wurden fand ich saugeil, da war irgendsowas wie Champagne Billionaire oder so und der hatte ne Champagner Infusion oder sowas,Klasse.


    Auch die Idee mit dem Schnuller-Beat von Maggie super.Auch saugeil der Witz mit Milhouse und dem überlangem Frisbeewerfen.Und da meinte er: Das hat früher viel mehr Spass wo Bart zugesehen hat.Wieder so knallhart verarscht,ich liebe sowas. Auch der 50 Cent Auftritt überraschend kurz aber durchaus amüsant.Der hatte mal Mut sich selbst zu verarschen mit der Sozialarbeit.Sehr schön,so solls auch sein.


    So dann kam das Ganze mit der Entführung, hatte am Anfang Bammel dass es jetzt Bergab geht, was Lisas streben zur Wahrheit auch verstärkte.Umso geiler fand ich,dass mal komplett anders vorgegangen wurde, dass jeder mit der Lüge gut leben konnte, sogar van Houten und die Wahrheit nicht ans Licht kam,hätt ich nicht erwartet, dachte Lisa wird mal wieder alles aufklären blablabla…


    Hoffe mal aber (nehme auch an) Wiggum wird nicht mehr Comissioner Wiggum sein Wie sich das schon anhört.Chief Wiggum basta. Auch der Schluss mit MC Chalmers recht witzig.


    Tja absolut positiv überrascht, hab angenommen die ganze Episode wird sich um Hip-Hop drehen so gabs ne gute Verteilung.Sowas geb ich nicht mehr oft bei den neueren Episoden aber hier sind Punkte:[13] angesagt. Wer hätte das gedacht beim einschalten?

  • Die Folge hat mir wieder mal nicht so gefallen.


    Natürlich war es klar, dass auch bei den Simpsons das Thema Rap und HipHop mal eingehender behandelt wird, aber eigentlich passt das IMO nicht sonderlich. Die Story ansich war ja auch nicht schlecht, aber schlecht umgesetzt. Zum Beispiel, als Maggie, als Beatbox dienen musste und Marge und Homer gerappt haben ... richtig grauslig.
    Lisa als Moralapolstel war auch klar, aber am Ende war sie _zu_ sehr davon überzeugt unbedingt die Wahrheit an's Licht zu bringen. Wie sagt man so schön ... "Schweigen ist Gold". ;)
    Homer als Dummerchen gefiel mir auch nicht, als er Hemd und Hose verbrannt hat. In letzter Zeit wird Homer immer viel zu sehr, als Vollidiot hingestellt.


    Und naja ... ansonsten halt die typischen Klischees und dümmliche Witze. Wobei es schon amüsant war, als Skinner und Lisa das Verbrechen aufklären wollten und die Rapper jeweils eine "Kette" für Uhr und Datum hatten.


    Alles in allem für mich eine 4 +.

  • Quote

    Original von Andreas
    Meinst Du tatsächlich, Chris würde sich die DV antun? ;)




    hatte ich vermutet, da man ja sonst schlecht beurteilen kann, ob die dv wirklich so schlecht ist. wie ich die nacht noch erfahren habe, soll ivar diesmal kontrolliert worden sein.

  • Quote

    Original von comic book guy
    wie ich die nacht noch erfahren habe, soll ivar diesmal kontrolliert worden sein.


    Am Ende, wo normalerweise nur der Name von Ivar sowie einer anderen Person (Redakteur ?) steht, stand diesmal auch etwas von "Checked by ....music".

    "Erweitere mein Gehirn, Lernsaft!"

    The post was edited 1 time, last by Jens ().

  • Quote

    Original von Jens


    Am Ende, wo normalerweise nur der Name von Ivar sowie einer anderen Person (Redakteur ?) steht, stand diesmal auch etwas von "Checked by ....music".


    Ich hab inzwischen schon vergessen wie es wirklich hieß - aber nach der Episode jedenfalls mal nachgesehen. Ist ein HipHop-Label( ?...jedenfalls ein "Zusammenschluss von Künstlern") aus Berlin gewesen - fand ich irgendwo schon "positiv".

  • Der bloße Gedanke, Bart mit einem Star gemeinsam rappen zu sehen, muß bei jedem Fan Magengeschwüre auslösen, aber so schlimm ist's dann zum Glück auch nicht. Leider gibt es nur wenige zaghafte Versuche, die Rapperei zu parodieren, anstatt sich mit ihr zu schmücken, um für junge Zuseher cooler zu wirken.


    Die Folge offenbart auch gravierende Charakteränderungen an der Figur Barts. Um es auf den Punkt zu bringen: Er ist unter Al Jean uncool geworden. Er terrorisiert nicht mehr mit Skateboard und Sprühdose die Schule (vom unsubtil eingeschobenen Sight-Gag in Skinners Büro abgesehen ...), sondern braucht die Gegenwart von Rapper-Stars, um nicht mehr vollends wie ein dummes kleines Bürschchen zu wirken. Er ist keine Ikone des Nonkonformismus mehr. Das ist nicht mehr mein Bart. Vielleicht hat sich auch einfach die Jugend, die Bart symbolisieren soll, seit Beginn der Serie so stark verändert.


    Nun ist diese Folge keineswegs nur rund um den Rap aufgebaut. Sie artet statt dessen in reinstes Chaos aus, als sie versucht, mehrere Handlungsstränge und Inhalte zu vermischen. Wiggums Frust, der Betrug, über den sich plötzlich alle im klaren sind, die Sorgen von Milhouse, das Detektivspielen von Lisa und Skinner ... das ergibt kein sehr homogenes Bild.


    Wiggums Frust über seine Versagerrolle ist noch der beste Aspekt der Folge. Ohne unsubtile Gags und Verständniskrücken wie den hübsch überlang und überdeutlich von der Kamera eingefangenen Zeitungsberichten geht's zwar unter Al Jean leider nicht mehr, aber trotzdem: der Versuch, einer reinen Scherzfigur wie Chief Wiggum etwas Ernst einzuhauchen, ist lobenswert.


    In letzter Zeit reißen die S2-Vergleiche ein, aber ich komme auch diesmal nicht darum herum. Wie menschlich, einfach und sympathisch gestaltete sich das Thema "Bart läuft von zuhause weg und traut sich aufgrund seiner Angst vor der Bestrafung nicht mehr zurück?" doch im herrlichen "Bart vs. Thanksgiving"! Eine surreale Traumsequenz, gefolgt von einem tollen, sich genug Zeit nehmenden Dialog zwischen Bart und Lisa auf dem Dach.


    Nein, das geht heute nicht mehr, das wäre ja viel zu wenig kraß! Da bauen wir eine viel megamäßigere Geschichte zusammen! Es muß darin soviel Unfug wie möglich vorkommen; schließlich sind wir ja eine Comedy-Zeichentrickserie. Bart taucht einige Zeit beim Vater von Milhouse unter. Marge heult kurz in die Kamera, aber das kann man mit einem Gag über Fernsehgewinnspiele übertünchen. Und dann kommt Chief Wiggum auf alles drauf, weil er dieselbe Popcorn-Sorte ißt! Yeah, das ist hammermäßig kreativ! Und dann sind wir noch ausgeflippter und sagen, Kirk kommt, weil er im Gefängnis sitzt, so gut bei den Miezen an, daß er nicht mehr weg will, und Homer muß auch noch irgendwie mitmachen, damit wir ein paar geile Homer-Gags einbauen können. Ja, und Milhouse muß noch irgendwas sagen, daß er seinen Vater vermißt, und eine Parade und sowas gibt's für Chief Wiggum, ja. Wow, das wird eine Superfolge! Wir müssen die Rapper nur am Schluß wieder einbauen. Da feiern alle eine Party oder so. Aber Moment, wird das nicht ein bißchen zu chaotisch? Na gut, dann kommentiert Lisa, daß alles unlogisch ist, und gut ist's. Und Homer sagt zuerst, er will es ihr erklären, und dann springt er nur ins Schwimmbecken! Ha ha, Homer ist so lustig.


    Genug davon.


    Man mag mir vorwerfen, daß meine Interpretation der Gedankengänge der Autoren nicht sehr komplex und anspruchsvoll geschrieben ist. Aber warum soll ich in die Erstellung eines logisch gegliederten, intelligenten Reviews mehr Energie investieren als die Macher in das Schreiben des Drehbuchs? Das wäre ungerecht.


    Punkte:[06]



    -----------


    Quote

    Original von Bartimaus:
    Dass Bart alles mag, was kewl ist, ist klar,


    I beg to differ! :)


    Bart, der "bad boy" der Schule, definierte früher meistens selbst, was cool war, und alle anderen ordneten sich ihm unter. Er war keiner, der sich gerne Trends unterwarf, sondern wollte selbst Trendsetter sein.

    "Von allen politischen Idealen ist der Wunsch, die Menschen glücklich zu machen, vielleicht das gefährlichste." -- Karl Popper

    The post was edited 1 time, last by Hacki ().

  • Quote

    Original von Hacki
    ...Er war keiner, der sich gerne Trends unterwarf...


    Alles andere, was du sagst, mag wahr sein, aber das stimmt nun überhaupt nicht. Bart mochte Micheal Jackson, schlug als Babynamen Kool Moe Dee vor, etc.
    Bart möchte nichts mehr als cool sein und da muss er eben auch das mögen, was gerade angesagt ist. Und Hip-Hop war sowieso immer so seine Lieblingsmusikrichtung.

  • Quote

    Original von Bartimaus


    Alles andere, was du sagst, mag wahr sein, aber das stimmt nun überhaupt nicht. Bart mochte Micheal Jackson, schlug als Babynamen Kool Moe Dee vor, etc.
    Bart möchte nichts mehr als cool sein und da muss er eben auch das mögen, was gerade angesagt ist. Und Hip-Hop war sowieso immer so seine Lieblingsmusikrichtung.


    Auf der einen Seite muss ich dir Recht geben, dass Bart gerne mal Trends mitmacht, siehe z.B. auch der Ohrring aus "Simpson Tide", aber sein Musikgeschmack tendiert IIRC doch eher gen Rock. Wie z.B. Spinal Tap oder auch Blink Eins-Zweiundachtzig (Obwohl man "Barting over" wohl nicht als Maßstab für "den alten Bart" nehmen kann, aber sie machen jetzt ja auch nicht alles falsch)

  • da meine unterirdischen erwartungen an diese episode eigentlich nur schwer hätten enttäuscht werden können, war ich von dieser episode wirklich positiv überrascht. :D
    es hat diesmal spass gemacht die deutsche snychro zu hören. war vielleicht nicht so berauschend, dass marge das wort "schlampe" in den mund nimmt, aber zumindest so passende redewendungen wie "ist doch idiomatisch, biaatch !" heben sich von der üblichen "gestelzten" übersetzung, der jegliche realitätsnähe fehlt, ab.
    die rapper als charaktere erweisen sich manchmal doch als etwas nervig, aber lassen auch mehr oder weniger geistreiche selbstironie nicht vermissen (wie gesagt " jetzt killen wir unsere feinde - peace"). sogar 50 cents (7 sek. ?)kurzauftritt hätte eigentlich kaum besser sein können. gut, dass er nicht unnötig in die länge gezogen wurde.
    auffällig ist auch der emotionale tiefgang bei wiggum. sehr ungewohnt, da er bisher allenfalls als amüsante witzfigur zu gebrauchen war, aber durchaus nachvollziehbar.


    meinetwegen kanns gerne so weitergehen. nun will ich noch krasse skills für diesen shit vergeben :

    Punkte:[11]