Parteigründung

  • Was sind das jetzt für dich? Brötchen?


    (Tut mir Leid, aber ich war außerstande diese Frage nicht arrogant zu formulieren Oo )


    Ich denke auch bei solchen Produkten werden die Preise nicht ins Unendliche steigen. Wenn sich der Preis zu stark entwickeln würden, könnte man sowas dann speziell besteuern. Das muss die Praxis dann zeigen.

    Eines Abends als ich durch die Sender zappte: Und jetzt der Nachrichtenüberblick: Schweres Erdbeben in Afghanistan mindestens 2000 Tote. Und: Der neue Trend im Winter Snowroller.... ;(

  • Hä? Handelswaren. Du weißt was das ist? Wenn nein, solltest du dich vielleicht vor deiner Parteigründung erst mal informieren. Und das IST jetzt nicht arrogant gemeint.


    In jeder deutschen Firma werden Handelswaren importiert und exportiert. Das ist das Normalste auf der Welt. Und dieser Preis lässt sich nicht regulieren.


    Genauso funktioniert es bei den Rohstoffen aus dem Ausland. Angenommen der Bäcker kauft sein Mehl im Ausland für 20 Cent auf ein Brötchen umgerechnet. Dann will er noch 10 Cent an jedem Brötchen verdienen. Plus deine MwSt von 48 %. Am Rohstoffpreis lässt sich nichts drücken. Seinen Verdienst wird er auch nicht zurückschrauben wollen. Dann kommt diese MwSt drauf. Untragbar und chancenlos im In- sowie Ausland.

  • Handelsware sind Güter bzw. Waren, deren Marktwert nicht durch das Nutzungsrecht ihres Eigentümers, sondern durch sein Verkaufsrecht entsteht.


    Bei produzierenden Unternehmen wird unter Handelsware auch der Bereich der Produktpalette verstanden, der nicht selbst produziert, sondern von anderen Herstellern zugekauft und also lediglich gehandelt wird.


    Beispiele: Mineralöl (in Einheiten von Barrels verkauft), Weizen, aber auch sogar Schweinebäuche, PCs.
    ( quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Handelsware )
    Das schließt meiner Meinung nach nicht aus, das solche Produkte nicht auch billiger ,,produziert'' werden können, aber ich überlass da mal lieber Tom das Wort.

  • bevor man die idee im keim erststickt, sollte man evtl. nen bissl drüber nachdenken.
    ne neue partei ist gut. wie schröder schon meinte, es muss ein ruck durchs land gehen.
    ne diskussion für eine wirkliche positive, konstruktive veränderung in diesem land würde ich begrüßen.
    WICHTIGE INHALTE DER PERFEKTEN PARTEI:
    1. ziel : BILDUNG FÜR ALLE
    2. ziel : NUR QUALIFIZIERTE EINWANDERER EINWANDERN LASSEN
    3. ziel : BERUFSEINSTEIGER FÖRDERN (SPEZIELL FRAUEN NACH KINDERURLAUB)
    4. ziel : STAATLICHE INSTITUTIONEN FINANZIEREN SICH SELBST
    5. ziel : REFORMBEREITSCHAFT UND ZIELSTREBIGKEIT
    6. ziel : KEINE STEUERSCHLUPFLÖCHER (VEREINFACHUNG DER GELDSTRÖME)


    usw. wenn jemand nicht einverstanden ist, dann können wir gerne diskutieren, aber ich sehe echt handlungsbedarf.

  • Ähh Philipp das sind deine Ziele, man muss sicherlich eher die Methoden, also wie genau das erreicht werden soll, speziufizieren.
    Du kannst dich gerne unserer Partei anschließen, aber deine Pubnkte klingen ja so als ob du uns jetzt vorschreibst was zu tun ist oO.


    Reformbereitschaft. unser Programm ist schon ziemlich umkrämpelnt.

  • Quote

    Original von Tom
    wird die Umverteilung der Finazierung des Sozialsystems


    mein ja nur.


    hab den thread noch nicht gelesen, vllt hats schon wer gemerkt.


    ed: ach komm.

  • Quote

    Original von kano


    mein ja nur.


    hab den thread noch nicht gelesen, vllt hats schon wer gemerkt.


    oh noes! call teh police! tom ist ein rechtsgesinntes schwein! noooooes!


    edit:


    Quote

    Was soll denn die Polizei oder das Arbeitsamt oder irgendein Amt einnehmen?


    die polizei macht die asservatenkammer auf. musste jetzt sein.


  • Kommen wir in moralische Zwickmühlen, wenn wir das zweite Ziel anstreben?
    Können sich staatliche Institutionen selbst finanzieren?
    Spezifizier mal, was das sein soll "staatliche Institutionen". Was soll denn die Polizei oder das Arbeitsamt oder irgendein Amt einnehmen?

  • Quote

    Original von Matratze


    Kommen wir in moralische Zwickmühlen, wenn wir das zweite Ziel anstreben?


    Ist Australien in moralischen Zwickmühlen?


    Meiner Meinung nach genügt es völlig, den Hoheitsbegriff einzudämmen. Da braucht man keine Selbstfinanzierung der staatlichen Institutionen, sonder nur die Verbeamtung wirklicher hoheitlicher Berufe, also z.B. NICHT Lehrer.


    Aber mal ganz ehrlich: Habt ihr so viel Ahnung von der VWL, dass ihr ein ganzes System lenken könnt? Glaubt ihr, dass 3 Millionen Deutsche eine Partei wählen, deren Gründer zwischen ca. 18 und 21 liegen?


    Nun seid doch mal realistisch. Lernt erst mal was vernünftiges, studiert oder lest 20.000 Bücher, aber gründet bitte noch nicht in so jungem Alter eine Partei. Das ist lächerlich und nicht mehr.

  • Quote

    Original von Robert
    weißt du wenn alle so denken, wird man nie etwas bewegen können.


    Mit Schmunzeln kann ich dir eigentlich nur sagen: Dein Idealismus wird bald verschwinden, wenn du mal die Realität erkennst. Ein bisschen Realismus darf ich doch wohl noch fordern, oder??


    Anstatt dich zu rechtfertigen, sprichst du auch bloß in der Art und Weise "jetzt sei halt nicht so". Aber wenn man sich nicht mal profilieren kann, wird man erst recht nichts erreichen!


    Wenn man nicht mal den großen Politikern aus der Hand frisst, sie von allen Seiten kritisiert werden, dann werdet ihr das erst recht! Wenn du nicht damit umgehen kannst, vergiss es einfach.

  • für mich persönlich ist eine partei mit zu gründen, ein halbwegs ordentliches Programm zu erstellen, zur Bundestagswah / landtagswahl zugelassen zu sein, durchaus "etwas erreicht haben."


    Hinterfrag doch mal lieber was die "großen" Politier so ales leisten. Ich meinte ja nur dass wenn alle so denken würden wie du, dann könnte man gleich im Kommunismus verfallen indem der große Souverän mir sagt was ich machen soll.


    Es ist ein Versuch, eine Chance die Sachen in der Welt zu verbessern, bzw darauf aufmerksam zu machen wo unsere Lösungsansätze liegen.


    Du brauchst mich jetzt nichtmehr darauf hinweisen, dass wir alle scheitern werden, dumme Kinderideen haben und sowieso egal ist wen man wählt.
    Desweiteren wünmsche ich keinen Hinweis auf unser nicht vollendetes Parteiprogramm.


    Wenn du noch etwas konstruktives Beizutragen hast außer das wir sowieso scheitern, dann poste bitte weiter

  • Quote

    Original von Robert
    Hinterfrag doch mal lieber was die "großen" Politier so ales leisten.


    Wieso? Hier gehts um eure Partei, das ist euer Thread. In einem anderen Thread poste ich etwas über die "Großen".


    Quote

    Ich meinte ja nur dass wenn alle so denken würden wie du, dann könnte man gleich im Kommunismus verfallen indem der große Souverän mir sagt was ich machen soll.


    ??? Aha.



    Quote

    Du brauchst mich jetzt nichtmehr darauf hinweisen, dass wir alle scheitern werden, dumme Kinderideen haben und sowieso egal ist wen man wählt


    Den Absatz, da ich das geschrieben hab, zeigst du mir jetzt bitte.


    [/quote]Wenn du noch etwas konstruktives Beizutragen hast außer das wir sowieso scheitern, dann poste bitte weiter[/quote]


    Wie soll ich denn weiter konstruktiv posten, wenn nicht mal einer auf meine Fragen antwortet? Du scheiterst hier schon kläglich an dem Versuch, mir klar zu machen, wo deine/eure Kompetenzen liegen. Also beantworte erst mal meine konstrukiven Fragen mit konstruktiven Antworten!

  • Uns ist klar, dass wir zu zehnt keinen Staat regieren können.
    Die Partei dient auch zur Meinungsbildung und versucht, unsere Ideen unters Volk (unter fähige Leute) zu bringen. Genaue Pläne müssen natürlich wissenschaftlich besprochen und abgesichert werden, dazu brauchen wir Hilfe, das bestreitet niemand.


    Der Grund, keine Bürgerinitiative zu gründen ist einfach, dass auf diesem Wege überhaupt nichts rauskäme. Auf kommunaler Ebene wäre das eine Option, aber bundespolitisch würde so ein Verein auf ganzer Linie scheitern.

  • Aight.


    Die Wirtschaftsexperten "normaler" Politiker kommen auch von irgendwelchen Unis und sind keine Parteimitglieder. Ich denke wenn man es schafft das Programm/die Partei etwas bekannt zu machen, könnte man auch mit solchen Leuten reden. Außerdem gibt es hier in Halle ne sehr bekannte Wirtschaftsfakultät, da lässt sich sicher auch was machen. Aber eins nach dem anderen.


    Wir arbeiten kommende Woche unser Parteiprogramm aus. Danach werden die Anträge gestellt, und was alles nötig ist um uns offiziell Partei nennen zu können. Danach kann man an die Medien gehen und eben Leute vom Fach heranziehen.

    Eines Abends als ich durch die Sender zappte: Und jetzt der Nachrichtenüberblick: Schweres Erdbeben in Afghanistan mindestens 2000 Tote. Und: Der neue Trend im Winter Snowroller.... ;(

  • Quote

    Die Wirtschaftsexperten "normaler" Politiker kommen auch von irgendwelchen Unis und sind keine Parteimitglieder.


    Und genau da liegt das Problem. Wenn ihr schon einen anderen Weg wie die "normalen" Politiker einschlagen wollt, dann fangt doch einfach dort an, mehr aus der Praxis zu kommen und nicht nur aus der Theorie. In der Theorie haben sich die Pläne des Heidelberger Professors aus gut angehört, aber als die Leute gemerkt haben, wie das in der Praxis ablaufen soll, wurde daraus eine schlechte "Vision".


    Und bei euch kommen ja sogar noch die grundlegenden Dinge dazu. Wenn man nach "Handelswaren" googeln muss....

  • ach ihr clown und andere Ungläubige:
    ich will mich hier gar nicht zum Parteiprogramm äußern - ich glaube nicht dass es funktioniert, außerdem deckt es sich nicht mit meinen weltfremden linken Traumphantasien. Nur: ich war jahrelang bei den Jusos - und es war unheimlich frustrierend. Sogar auf Landesebene dieser politisch so gut wie machtlosen Gruppierung gab es einen Kampf um die Ämter dass es nicht mehr schön war. Es gab Zersplitterungen in "Linke" und "die Anderen". Wenn man sich irgendwo als Juso outete, musste man sich rechtfertigen für eine Politik die man nicht gemacht hat, gegen die man selbst gekämpft hat und nun doch irgendwie rechtfertigen muss. Große Parteien sind unflexibel, müssen sich ihre große Basis bewahren und haben deshalb keinen Platz für jugendlichen Idealismus.
    Warum also nicht eine eigene Partei gründen? Warum sich nicht mal ganz bewusst die Frage stellen: was würde ich machen? Wie sieht mein Weltbild aus, welches große Konzept will ich aufbauen, was ist mir wichtig, welche Ideale behalte und von welchen rücke ich ab? Dann auf die Straße gehen und mit den Leuten diskutieren - wie das hier ja schon losging.
    Ich finde es eine großartige Idee - auch die Partei nie ins Kanzleramt einziehen wird, vielleicht auch nie jemand ihre Ideen hören wird. Es geht einfach darum, dass man sich für die großen Probleme dieses Landes interessiert, mitdenkt, Lösungen sucht und vielleicht auch findet. Dazu muss man nicht 54 sein, einen Abschluss in Politologie haben und Tausende von Büchern gelesen haben.

    Die Geschichte wird mich freisprechen


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