• Zuletzt gelesen:


    Die neuen Leiden des jungen Werther (Ulrich Plenzdorf)
    Lieutenant Gustl (Arthur Schnitzler)
    Götz von Berlichingen (Johann W. Goethe)
    Biografien von Vincent van Gogh und Wassily Kandinsky
    Der Freigeist (G.E.Lessing)
    Der Geizige (Molière)
    Woyzeck (Georg Büchner)



    Heute oder morgen beende ich noch Leonce und Lena von Georg Büchner.
    Leider komme ich in letzter Zeit seltener zum Lesen, da mir die Schule schon so viel Zeit raubt.

  • Hm..seit beginn 2009 gelesen:


    Nikolai Gogol - Die Heirat
    Gottfried August Bürger - Die Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen
    Albert Camus - Der Fremde
    Moliere - Der Menschenfeind
    Moliere - Der Geizige
    Ödön von Horvath - Jugend ohne Gott
    Ödön von Horvath - Geschichten aus dem Wiener Wald
    Shakespeare - Der Kaufmann von Venedig
    Shakespeare - Macbeth
    Goethe - Die Mitschuldigen
    Heinrich Böll - Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann
    Einige kleine Erzählungen von Kafka


    Auch begann ich mit "Die Aufzeichnung des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke, legte das Buch jedoch vorerst beiseite.


    De momento lese ich: Thomas Bernhard - Der Stimmenimitator

  • Quote

    Original von Rocky
    Hm..seit beginn 2009 gelesen:


    Shakespeare - Der Kaufmann von Venedig


    Einige kleine Erzählungen von Kafka


    Der Kaufmann ist gar nicht so übel. Allerdings habe ich es in der Berufsschule gelesen. Alleine hätte ich das nicht rausgesucht.


    Der Film hingegen ist eine sehr gute Umsetzung des Stücks. Und Al Paciono spielt Shylock hervorragend. Die Dialoge sind auch größtenteils übernommen.


    Ich kann aber nicht nachvollziehen warum Shakespeare so ein "Held" gewesen sein soll. Mit Hochliteratur hat das für mich nichts zu tun.



    Kafka finde ich wiederum sehr gut. Vielleicht liegt es daran, dass Kafka näher an einen Roman ran kommt als Shakespeare.


    Was von Kafka hast du den schon alles durch. Ich finde insbesondere, "Die Verwandlung" und "Das Schloß" extrem gelungen. Auch der Kafka-Film ist wirklich gut.

  • Ich lese meistens, weil ich muss :D
    Letzte Schullektüre: Der Vorleser von Schlink. Wir gehn auch bald ins Kino.


    Für mein Deutschreferat hab ich Die Straße der Ölsardinen von Steinbeck gelesen. Ich fands überraschend gut, muss ich sagen. War nicht schwer zu lesen und relativ interessant ;)

    Ein echter Simpsons-Fan lacht beim Schauen einer Episode schon, bevor der nächste Gag überhaupt zu sehen ist.

  • Quote

    Original von Zero
    Was von Kafka hast du den schon alles durch. Ich finde insbesondere, "Die Verwandlung" und "Das Schloß" extrem gelungen. Auch der Kafka-Film ist wirklich gut.



    Romane:
    Der Verschollene (Amerika)
    Der Process
    Das Schloss


    Erzählungen:
    Die Verwandlung
    Die ganzen Materialien zum Rotpeter-Thema
    Das Urteil
    sowie noch einige weitere



    Besitze so eine Art von "Gesamtausgabe" - sofern bei Kafka von derartigem überhaupt jemals die Rede sein kann - des Werks von Kafka vom Fischer-Verlag. Will mir auch mal die gesammelten Tagebücher, bzw. Aufzeichnungen holen (nur schreckt mich zur Zeit der Preis von 99 Euronen noch ab).


    Zum Thema Shakespeare: Ich finde seine Werke doch recht interessant. Jedenfalls gefallen sie mir besser als die vor blauäugigkeit überlaufenden Stücke von Moliere. xD
    Aber auch ich sympathisiere weitaus stärker mit dem Prager Beamten.



    Edit: "Das Schloss" ist übrigens eines meiner drei Lieblingsbücher (mit Iwan Gontscharow's "Oblomow" und dem Tell von Schiller). =D

  • Quote

    Original von Restless


    Woyzeck (Georg Büchner)


    Das habe ich letztens als Theateraufführung in Oberhausen gesehen ... war ganz nett.
    Allerdings war "Misery's The River Of The World" schrecklich :D

  • so ganz allgemein zum Thema "lesen":


    Ich finde, dass es für die Entwicklung sehr wichtig ist, sein Leben als Kind nicht (nur) vor dem Fernseher zu verbringen, sondern lieber mit ´nem Buch, womit ich nicht sagen will, dass das Kind jetzt zum Stobenhocker erzogen werden soll, aber es sollte halt die Zeit (oder einen großen Teil davon), die es vor dem Fernseher vergeuden würde lieber mit was lehrreichen verbringen. Simpsons sind da natürlich was ganz anderes (jedenfalls die alten Folgen) :D:P... dadurch kann man die Sprache mit der Zeit besser, lernt sie halt, außerdem läuft im Fernsehen fast nur noch Mist und die Kinder können den Bezug zur Realität nicht so schnell verlieren, sowie die Fantasie. Ich für meinen Teil finde es zumindest unverantwortlich ein Kind in jungen Jahren 24/7 vor die Glotze zu setzen, ein bisschen ist ok, aber es sollte keine 24h-Tätigkeit sein.


    Ich lese im Moment eher wenig, habe früher nächtelang verschiedene Bücher gelesen, habe letztens mal wieder angefangen, aber komme eher selten dazu - im Zug lese ich sehr gerne.

  • Selbstredend ist dies natürlich abhängig vom Buch. Ein Groschenroman oder eine Joanne K. Rowling sind nunmal kein Hölderlin oder Dostojewski.


    Na ja..okay....einem Kind Hyperion vorzusetzen wäre mehr als ridikül. xD



    Was liest du denn so, Otto Mane?



    btw.: Woyzeck ist toll. Sowieso sämtliches von Büchner - Exkludiert: "Dantons Tod".

  • Quote

    Original von Rocky



    Was liest du denn so, Otto Mane?


    Wie gesagt zurzeit nicht so viel, wenn dann etwas von Stephen King.
    Habe als Kind die Reihen "Fünf Freunde", "Schwarze 7" und anderes von Enid Blyton verfolgt, ein oder zwei Jahre später dann die Gänsehaut-Reihe und anderes von R.L. Stine, das "Power-Trio" und sowas. Später habe ich dann hin und wieder irgendein Buch, das von keinem bestimmten Autor verfasst wurde, z.B. über Wilderer gelesen. Weiß nur leider nicht mehr wie das Buch heißt, weiß nur noch, dass es meines Erachtens nach von zwei Autoren war, auf dem Bild ein Tiger war und es größtenteils schwarz-orange war. Fand das Buch damals sehr interessant und spannend.

  • Quote

    Original von Otto Mane
    so ganz allgemein zum Thema "lesen":


    Ich finde, dass es für die Entwicklung sehr wichtig ist, sein Leben als Kind nicht (nur) vor dem Fernseher zu verbringen, sondern lieber mit ´nem Buch, womit ich nicht sagen will, dass das Kind jetzt zum Stobenhocker erzogen werden soll, aber es sollte halt die Zeit (oder einen großen Teil davon), die es vor dem Fernseher vergeuden würde lieber mit was lehrreichen verbringen. Simpsons sind da natürlich was ganz anderes (jedenfalls die alten Folgen) :D:P... dadurch kann man die Sprache mit der Zeit besser, lernt sie halt, außerdem läuft im Fernsehen fast nur noch Mist und die Kinder können den Bezug zur Realität nicht so schnell verlieren, sowie die Fantasie. Ich für meinen Teil finde es zumindest unverantwortlich ein Kind in jungen Jahren 24/7 vor die Glotze zu setzen, ein bisschen ist ok, aber es sollte keine 24h-Tätigkeit sein.


    Bücher und Fernsehen sind ja nur der Informationsträger. Ich denke nicht das man einem Informationsträger zuordnen kann ob er nun für geistreiche oder ungebildete Menschen geschaffen ist.


    Klar setzt das Buch vor raus, dass man in sofern gebildet sein muss Lesen zu können. :)


    Aber es kommt bei beiden Medien darauf an welche Inhalt sie übermitteln.
    Das Fernsehen hat nur deshalb so einen schlechten Ruf da überwiegend die Fast-Food-Programme umworben werden. Selbst das so genannte Bildungsfernsehen von Pro7 kann man getrost in der Pfeife rauchen.


    Es gibt aber dennoch sehr anspruchsvolle Serien, Filme sowie Dokus oder Reportagen.


    Wenn du Shakespeare (oder ähnliches) lesen kannst, kannst du auch dementsprechend anspruchsvolle Fernsehprodukte sehen.
    Kinder bringt es natürlich nichts etwas zu sehen was sie ohne ein gewissen Vorwissen nie verstehen könnten. Sie würden einfach geistig abschalten. Genau so bringt es Kinder rein gar nichts wenn ihnen dem entsprechende Literatur vorgesetzt wird.


    Lesen fördert die Fantasie und das Leseverhalten, keine Frage. Diese Vorteile bietet das Fernsehen nicht. Insofern bin ich auch dafür, dass man Kindern eher ein Buch in die Hand drückt als sie so einen Real-Life-Bullshit sehen zu lassen.


    Aber ich denke nicht das man sagen kann, Lesen sei etwas hoch Anspruchsvolles und Fernsehen dient nur der Unterhaltung.

  • Ja, da hast du recht. Die Kinder sollten schon das richtige Buch in die Hand gedrückt kriegen bzw. am Fernseher die richtige Sendung. Allerdings bin ich vom Fernsehen weniger begeistert durch diese Gerichtsshows, unheimlich dummen Serien auf Nick und SuperRTL oder Reality-Shows. Beim Buch kann man flexibler sein und muss sich nicht auf ein bestimmtes Programm einstellen sondern kann das sich das kaufen was gut ist.


    Ist aber auch ´ne Alterssache, einem Jugendlichen kannst du schlecht verbieten zu fernsehen, sollte man auch nicht, gehört zur Entwicklung irgendwie auch dazu, dass man hin und wieder etwas sieht worüber man sich unterhalten kann mit seinen Freunden/Mitschülern.

  • Quote

    Original von Zero
    Aber ich denke nicht das man sagen kann, Lesen sei etwas hoch Anspruchsvolles und Fernsehen dient nur der Unterhaltung.


    Nun ja...es ist wissenschaftlich belegt, dass das Lesen die Fähigkeiten des Gehirns schult und es dazu bewegt, zu arbeiten.
    Beim Fernsehen hingegen ist dies eher nicht der Fall.



    Zum Thema gutes und schlechtes Fernsehen: Ich selbst sehe zwar kaum noch fern, aber sollte dieser Fall doch eintreten, so führe ich mir meist nur irgendwelche Dokumentationen auf arte, 3SAT, ZDF Doku-, Info- und Theaterkanal, sowie NTV und vielleicht noch Phönix und N24 zu Gemüt.
    Obgleich letztere sowieso meist nur Blödsinn ausstrahlen.
    An Unterhaltungssendungen kann ich eigentlich nur Seinfeld aufzählen. Gelegentlich auch noch Everybody loves Raymond.



    2Topic: Lese immer noch Bernhard's Stimmenimitator, bin jedoch zuversichtlich, es heute zu beenden.

  • Ich lese gerade Zafons Spiel des Engels. Schön direkt und düster geschrieben.
    Danach widme ich zwei Büchern zum Lachen. "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" und "Denken Sie selbst" heißen sie.

  • Quote

    Original von Rocky


    Nun ja...es ist wissenschaftlich belegt, dass das Lesen die Fähigkeiten des Gehirns schult und es dazu bewegt, zu arbeiten.


    Die Fähigkeiten des Gehirns? Also durch lesen eines Romans werde ich besser in Mathe?


    Es steigert die Fantasie. Soweit kann ich das noch nachvollziehen.


    Und nebenbei bemerkt. Was nicht alles schon "wissenschaftlich" belegt wurde. ;)

  • Haben in der Schule Neger, Neger, Schornsteinfeger! gelesen. Erst fand ich es gar nicht so spannend, aber nachdem man sich eingelesen hat wurde es immer spannender. Und es war mal eine andere überlebensgeschichte, als immer die von den Juden (ich hab nichts gegen Juden).


    Liest einer von euch Terry Pratchett??

  • Quote

    Original von Homer vs. Burns
    Haben in der Schule Neger, Neger, Schornsteinfeger! gelesen. Erst fand ich es gar nicht so spannend, aber nachdem man sich eingelesen hat wurde es immer spannender. Und es war mal eine andere überlebensgeschichte, als immer die von den Juden (ich hab nichts gegen Juden).


    Ich habe vor ein paar Jahren den Film dazu gesehen. Sehr interessant und doch verwunderlich.

  • Wollten wir auch schauen aber unserer blöde Deutschlehrerin meinte, dass das Buch anders ist als der Film und da das Buch prüfungsthema ist werden wir den Film erst schauen wenn sie sich sicher ist das alles das Buch verstanden haben. Das beudetet bei ihr: Nach der Prüfung! :D

  • ich habe endlich "das focaultsche pendel" von umberto eco fertig gelesen. es war ein intellektuelles, zugleich aber auch forderndes vergnügen.
    obwohl mir das buch sehr gut gefällt habe ich häufig daran gedacht das vorhaben aufzugeben, daher saß ich jetzt auch etwa ein jahr dran.

    "Arguing on the internet is like running in the Special Olympics.
    Even if you win, you're still retarded."


    "Der nächste Satz ist eine Lüge. Der vorhergehende Satz ist wahr."

  • ein tag im leben des ivan denissowitsch von alexander solschenitzyn

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    Sol Seppy - Enter One


    "Wenn Sie Kleptomanin sind, dann klauen Sie doch bei Frau Suhrbier. Als
    Sozialdemokratin findet die Diebstahl ganz normal." - Alfred Tetzlaff