Der Teufel trägt Nada

  • Episodenbewertung (1 - schlecht / 10 - gut) 10

    1. 10 (0) 0%
    2. 9 (1) 10%
    3. 8 (2) 20%
    4. 7 (2) 20%
    5. 6 (1) 10%
    6. 5 (2) 20%
    7. 4 (1) 10%
    8. 3 (0) 0%
    9. 2 (1) 10%
    10. 1 (0) 0%

    Episode:
    Der Teufel trägt Nada


    Staffel:
    21. Staffel


    Produktionscode:
    LABF17


    Beschreibung:
    Carl entwickelt sich als neuer Supervisor im Atomkraftwerk zu einem strengen und unangenehmen Chef. Besonders sein neuer Assistent, Homer, wird herumgescheucht und muss 24 Stunden am Tag verfügbar sein, worunter das Liebesleben der Simpsons leidet. Als Homer Carl zur "Kernspaltungs-Woche" nach Paris begleitet, lädt die vernachlässigte Marge Ned zu einem Abendessen ein. Doch Homer hat das Assistentendasein bald satt und kommt frühzeitig aus Paris zurück. Alles wird wieder gut.

  • Hui, ui, ui.


    Das war ja mal ne gewagte Episode. Ich glaube es gab bislang noch keine Folge die so anrüchig war, wie diese hier. Aber sie hatte schon einige gute Gags. Aber was mich diesmal extrem stört, war der Zeichenstyle. Sah aus wie aus irgendeinem billigen Internet-Flash-Cartoon. Ganz anders, als die letzten Folgen.


    Dennoch würde ich dieser Folge aus dem Bauch heraus 7-8 Punkte geben. Ich glaube nur 7, wegen dem schlechten Ziechenstyle.


    BTW: Einige wird es freuen, dass Uter mal wieder vor kam ^^

    "I think the internet message boards were a lot funnier 10 years ago. I have stoped reading the new posts." - Matt Warburton ;)


    Quote

    "Tv? That crap is still on?" - "Oh yes, it's crappier than ever"

  • viel interessanter ist, dass irgendein zeichner der meinung war, man müsste maude mal wieder in szene setzen.
    auch witzig, dass lewis einen zwillingsbruder bekommen hat. nun kann man sich auch mit sherri und terri verabreden.

  • Dennoch würde ich dieser Folge aus dem Bauch heraus 7-8 Punkte geben. Ich glaube nur 7, wegen dem schlechten Ziechenstyle.

    7/10? :fie:


    Die gibt es von mir alleine für die miserabele Handlung nicht. Der Anfang ist ja noch gut und die Idee weiß zu gefallen, sobald der Quatsch mit Marge anfängt beginnt die Folge aber sich in Mist zu verwandeln.


    Gute Gags gibt es zwar und auch die Ansätze von Satire, aber miese charakterisierung sowie eine 08/15-Handlung, welche man inzwischen in jeder Staffel einmal hat und welche man versucht, mit sexuellen Anspielungen hervorzuhieven, wissen, den Gesamteindruck zu schänden. Homer geht dafür ausnahmsweiße in Ordnung, kein Jerkass, wirkt sogar ganz gut charakterisiert, Marge hingegen ist eine totale Katastrophe: Erst schämt sie sich und wird auf einmal Sexgeil? Wirkt alles wie eine Promoepisode für die Playbos-Ausgabe. Das sie dann am Ende mit Flanders anbandelt gefällt auch nicht (gab es zwar auch schon mal mit Jacques, da war es aber auch DEUTLICH besser gemacht), genauso wie Homers ausflug nach Paris.


    Alles in allem eine schmierige Folge, welche es inzwischen schon tausend mal zu oft gab und welche die bisher mieseste Darstellt der 21. Staffel.


    Bisherige Wertungen:


    Homer the Whopper: 7/10


    Bart gets a Z: 7/10 (hat nochmal aufgebaut beim zweiten sehen)


    The Great Wife Hope: 6/10 (hat nochmal aufgebaut beim zweiten sehen)


    Treehouse of Horror XX: 5/10


    Und diese Folge kriegt 3/10. Enttäuschend schwach, vor allem da Tim Long wohl nie wirklich die Propephase der Satire verlassen wird. Versuchen allein bringt es halt nicht...

  • Bitte versuche nicht, mich von meiner Punkteverteilung ab zu bringen ^^


    Tim Long? Nicht Al Jean? 8|

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    Quote

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  • viel interessanter ist, dass irgendein zeichner der meinung war, man müsste maude mal wieder in szene setzen.


    sie ist jetzt wohl mit disco stu liiert.

    "Arguing on the internet is like running in the Special Olympics.
    Even if you win, you're still retarded."


    "Der nächste Satz ist eine Lüge. Der vorhergehende Satz ist wahr."

  • Tim Long? Nicht Al Jean? 8|

    Tim Long war der Autor der Folge, er schrieb auch Folgen wie "You Kent always say what you want", "Prinipal Skinner sense for snow", "New kids on the bleech", "Saddlesore Galactika" und "Homer Mobil", nur um ein paar Beispiele zu nennen. Manche seiner Folgen sind auch manchmal sehr gut, im großen und ganzen stopft er sie aber bis oben hin voll. Schade, würde er sich mal auf eine Sache konzentrieren, währe er eventuell ein richtig guter Autor.


    Aber okay, er ist auch zum Glück kein Michael Prize, der wohl schlechteste Autor der Serie.

  • mich nervt es tierisch, dass einige seiten von gastauftritten schreiben, obwohl die figuren von carla und nicolas nicht von ihren vorlagen gesprochen wurden.


    So wie z.B. Simpsonsnews. ;)


    Auf der anderen Seite solltest du die Definition nicht zu eng sehen.
    Als was sollte man den Auftritt sonst bezeichnen?

  • Dann dürfte man im deutschen Raum gar nicht von Gastauftritten sprechen, da sie sowieso neusynchronisiert werden.


    eine deutsche synchro ändert doch nichts an der tatsache, dass im original eine person eine ihm/ihr selbst nachempfundene figur gesprochen hat.


    wenn jemand im abspann genannt wird bei "special guest voice" dann ist/war es ein gastauftritt als gaststar/-sprecher


  • Marge hingegen ist eine totale Katastrophe: Erst schämt sie sich und wird auf einmal Sexgeil? Wirkt alles wie eine Promoepisode für die Playbos-Ausgabe.


    Promoepisode nicht wirklich, aber Al Jean meinte dazu:


    Al Jean wrote:

    The episode idea came first, because we work a year ahead. The Playboy thing (Marge was the cover girl for the November issue) was an independent offer from Playboy. But we thought, to be smart, we should probably have them come out around the same time.

  • Die Folge ist an mir fast so vorbeigegangen wie die Werbung dazwischen: Ohne besondere Ereignisse.


    Der Anfang lässt auf mehr hoffen: Carl wird Supervisor, Marge macht erotische Bilder, das Konzept hat Potenzial, oder besser gesagt hätte Potenzial gehabt,, wenn es nicht verschenkt worden wäre. Denn eine große Schwäche zeigt sich schon zu Beginn der Episode: Die Vorhersehbarkeit.
    Es ist nicht schwer zu erraten, dass Carl Supervisor wird und sich (zumindest für Homer) zum Schlechteren wandelt.
    Auch ist es relativ vorhersehbar, dass beim Shooting etwas schief geht und Marge sich daneben benimmt.


    Dieses Muster setzt sich die ganze Episode lang fort, man hat fast das Gefühl sie schon gesehen zu haben. Auch Marges Beinahe-Affäre mit Flanders dümpelt ohne besondere Höhepunkte vor sich hin, weder inhaltlich noch von den Gags her hatte die Folge etwas besonderes. Geschweige denn Überraschungsmomente oder Spannung.


    Insgesamt eine Folge, die nicht viel zu bieten hat. 4/10 Punkten.

  • Denn eine große Schwäche zeigt sich schon zu Beginn der Episode: Die Vorhersehbarkeit.
    Es ist nicht schwer zu erraten, dass Carl Supervisor wird und sich (zumindest für Homer) zum Schlechteren wandelt.
    Auch ist es relativ vorhersehbar, dass beim Shooting etwas schief geht und Marge sich daneben benimmt.


    Ich kann deine Argumentation zwar grundsätzlich verstehen, allerdings sehe ich in den von dir angeführten Beispielen nicht, was daran vorhersehbar war? Was gab es denn z.B. für Anzeichen dafür, dass beim Shooting "etwas schief geht"?

  • Gelb : Ich weiß nicht wie es andere empfinden, aber bei der Palette an Filmen und Serien die ich bisher gesehen habe, auch wenn es nicht übermäßig viele waren, erkennt man einige Situationen leicht wieder. Nicht nur die mit Marge, es gab auch zahlreiche andere Stellen in der Episode, die für mich die Vorhersehbarkeit unterstreichen.
    Bei der von mir genannten Szene hatte ich schon eine starke Vermutung, dass "etwas schief gehen würde", als der Polizeikalender gezeigt wurde. Spätestens als Luann leicht anzügliche Bilder machte, war ich mir schon fast komplett sicher, dass Marge aufgrund von Alkohol über die Stränge hinaus schlagen würde.


    Dies allein ist jedoch nicht schlimm, es gibt in jeder Episode Stellen, bei denen man sagen kann "ich wusste doch, dass das passiert", aber bei der Folge empfand ich dieses Gefühl fast durchgehend.