GABF11 | Das große Fressen

  • Bewertung GABF11 (Noten-System!) 2

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    5. 2 (1) 50%
    6. 1 (1) 50%

    P-Code: GABF11
    Englischer Titel: The Heartbroke Kid
    Deutscher Titel: Das große Fressen


    Ausstrahlung USA: 01.05.2005
    Ausstrahlung DE: 07.01.2006


    Inhalt:
    Neue, hippe Süßigkeitenautomaten werden in der Springfielder Grundschule aufgestellt und werden bald zu Barts Hauptnahrungsquelle. Nicht nur, dass sich Marge in dieser ihrer Funktion ersetzt sieht, auch tut die neue Ernährungsweise Bart gar nicht gut. Er wird zusehens fetter und unbelastbarer - als Bart einen Herzinfarkt erleidet, ist der Spaß vorbei. Er wird auf strenge Diät gesetzt, was er aber durch ein geheimes Süßigkeitenversteck umgeht. Als dies auffliegt, bleibt nur noch die Einweisung in eine Einrichtung für Übergewichtige übrig. Als Bart auch da die Regeln umgeht, zeigt ihm Tab Spangler, der Direktor der Anstalt, warum er wirklich von der Völlerei ablassen sollte: Denn um die Behandlung zu bezahlen, muss seine Familie - die schrecklichste aller Vorstellungen - deutsche Rucksacktouristen aufnehmen!


    Weiterführende Links:
    GABF11 Information+Multimedia @ ULOC
    S16 Episoden-Guide @ ULOC


    Reviews und Bewertung:
    Für Notenbewertungen verwenden wir dasselbe System wie schon aus drts bekannt.
    Folgende Tabelle zeigt euch mit wievielen Punkten ihr welche Note vergebt:


    Code
    1. Punkte : 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01 00
    2. --------------------------------------------------------
    3. Note : 1+ 1 1- 2+ 2 2- 3+ 3 3- 4+ 4 4- 5+ 5 5- 6


    Am Ende eures Reviews bitte den Punkte-Wert in der Form "Punkte:[ ]" anfügen. (Den Wert in die eckige Klammer schreiben)
    Außerdem ist es erwünschenswert in der Umfrage abzustimmen.


    Dieses Posting gibt es jede Woche zu der jeweils neuen Episode
    Also dann - schönes Bewerten und Review schreiben!


    Auswertung der Review-Noten (NeSp):
    Gewertete Teilnehmer: 5
    Punktedurchschnitt: 10,4


    ----------------------


    Sandros Review:


    Die Folge fand ich nach langem mal wieder ganz gut. Die Kritik an den immer dicker werdenden Amerikanern war gut umgesetzt. Ganz besonders toll fand ich den Vorspann mit dem dicken Bart. Da musste ich wirklich lachen.
    Die Handlung ging auch insgesamt in Ordnung, nur den letzten Teil mit den Deutschen hätte man sich sparen können, der hat mal wieder gar nicht reingepasst.


    Negativ fand ich den durchlöcherten Homer und den blutenden Krusty, sonst habe ich aber nichts gefunden.


    Punkte: 9

  • Gute Folge der die Probleme der immer dicker werdenden amerikanischen Kinder schonungslos aufdeckt. Der Vorspann als Bart dick waer war wirklich koestlich. Was nich sein musste war das mit Krusty das war etwas widerlich

  • Fangen wir mit den negativen Aspekten an.


    IMO ist es zu bemängeln, dass die Story nach einer Phase der Entwicklung, nicht wusste wohin damit. Wo Bart im Camp stationiert war, konnten wir Zuschauer IMO kaum Anzeichen dafür realisieren, dass Bart wirklich Fortschritte macht. Dieses „oh-my-god-what-have-I-done“ Szenario kam erst, wo Bart konforontiert wurde, dass die Familie den „Youth Hostel“ eröffnen mussten.Für meinen bescheidenen Geschmack,war mir das zu schnell für Bartholomew.
    Auch arg ärgerlich war, das für das SynchroTeam unlösbare Problem mit der Übersetzung der deutschen Hostel-Visitors.Besonders bei der „99 Luftballon“ Parodie.Aber mit dem Bayern-Akzent haben sie es doch einigermassen gerettet.
    Wie leider viel zu oft,jedoch zum Glück nicht mehr so oft in diesem P-Code, wurden für billige Slapstick-Gags mal wieder Szenen mit unnötigen Blutvergiessen kreiert, ich denke da an Krusty.Der später auch noch,für MHO, die leicht skandalöse „Crackszene“ macht.Man sieht wie er dran zieht,recht merkwürdig, bei „Weekend at Burnsies“ wurde der Zug am Joint noch zensiert, und hier wird es visualisiert.Eigenartig.


    Kommen wir zu den positiven Aspekten.


    Das Thema Fettheit ist nun wahrlich kein jungfräuliches Thema bei den Simpsons (nur mal paar Beispiele wie „Mountain of madness“, „Brush with Greatness“ oder noch deutlicher "King-Size Homer“) trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, ich bekomme hier eine Recycling Show geboten. Würde sogar sagen,die Show hatte was originelles, was erfreulicher Weise FABF/GABF Codes immer öfter vorkommt.
    Die Sache mit den Automaten an US Schulen ist ein reales Problem.Kein Wunder dass die Scammer &Zdog Automaten ihren Weg in die Sprigfield Elementary findet.Und wenn sowas ein Thema ist, dann wird es auch von der in den letzten Staffeln oft auftretenden blonden „Selling Lady“ rübergebracht.
    Der Anfang mit dem „Office-Items-War“ recht ideenreich gemacht, dann wars auch noch Skinner der ein bisschen Armee spielte.
    Kurze Gags gab es viele, wie Willie als „American Boy“,Homers Verweis auf Herb,sowie das „Do the Bartman!Do the Bartman!“


    Das Beste natürlich zum Schluss aufgehoben, wunderbar, dass nach 9F22 und 4F07 nocheinmal das Intro in die Episode eingebaut wird,hier am längstem und wirklich witzigstem.Toll, dass die sich die Zeit nahmen für den tollen Witz.


    Fazit:


    Wahrlich keine Füllmaterial-Episode, wo die Charakterisierungen wenig mit OFF zu tun hat.Man hat viel Witz,Schilderungen von aktuellen Problemen sowie 2 Plots bekommen, wo auch das eine nur drangehängt war,sich jedoch vereinten.Und es gab auch eine emotionale Komponente, wie Bart seine Sucht für die Famile schliesslich aufgab...Note 2


    shoppergast

  • Fangen wir mit den positiven Aspekten an.


    Für aktuelle Verhältnisse (und das ist immer ein wichtiger Punkt) eine auffallend gute Folge. Das Thema Werbeindustrie/Übergewichtigkeit wird auf nett satirische Weise behandelt - zwar ohne besonders in die Tiefe zu gehen, aber durchaus einfallsreich und amüsant. Erstaunlicherweise nennt die Folge Ian Maxtone-Graham als Autor, der die Qualität seiner Episoden ab S15 doch deutlich verbessert hat. Es besteht Hoffnung.


    Gerade die Persiflierung der Instrumentalisierung von "kewler" Jugendkultur ist gut getroffen (Identifizierung der Kinder mit Werbefiguren, Snacktitel von "Dalai Lamanade" bis "Cop Killaz" etc.), genau wie die Gleichgültigkeit der Werbeindustrie (Lindsay Neagle auf Skinners Frage nach der Qualität der Produkte: "That´s really none of our business.") Das ist teilweise alles andere als subtil, aber zumindest gut gemeint und im Detail ansprechender, als der übliche GABF-Stil.


    Auch sonst hat die Folge humoristisch zahlreiche Einfälle, die oftmals frischer wirken, als in GABF üblich. Man achte z.B. auf die gelungene Parodie des Vorspanns - übrigens bisher die dritte Parodie dieser Art in der Serie (nach "The Thompsons" und "The Hurricane"), auf den recht langen I&S, den amüsant-schrägen Charakter Mr. Spangler von Al Brooks und natürlich auf die "German backpackers", die über Amerika lästern, mit Begriffen wie "strudel-sucking Globbenheimer" (?) um sich werfen und Homer/Dan zum Singen von "99 Luftballons" auf Deutsch bringen.


    Kommen wir zu den negativen Aspekten.


    Was bei der Folge etwas auffällt, ist die Verwendung von Zeitfüllern an diversen Stellen - z.B. Willies Treppensturz, der auffallend lange I&S, die Parodie auf den Vorspann, der Dialog mit Homer am Ende - die Szenen sind zwar gelungen, wirken aber IMO etwas wie der Versuch, die Laufzeit humoristisch zu füllen, ohne sich dazu mit der eigentlichen Handlung zu beschäftigen. Das ist zwar nicht neu, fällt hier jedoch mehr auf, weil dem Hauptplot etwas satirischer Fokus nicht geschadet hätte.


    Ansonsten ein paar eher mißlungene Gags, z.B. Krusty und der "zipper". Lisas Auftritt mit "Li´l Agitator"-Megaphon wirkt wie eine Verbindung zwischen klassischem Running Gag und unpassender Stereotypisierung im S1x-Schema. Die Synchro dürfte mit einigen Stellen Probleme haben, so etwa mit diversem Slang und Wortspielen. Wird Homers deutscher Gesang in der DV im Originalton beibehalten? Falls nicht, gibt es den OV-Ton von Dan dazu glaube ich als Soundclip auf uloc.


    Fazit: gerade für GABF-Verhältnisse eine erstaunlich gute Folge mit Al Brooks als gerne gehörtem Gastsprecher. Frische Ideen und nette Ansätze in einer vielleicht etwas zu direkten Satire, die auf einige Zeitfüller zugunsten von Substanz hätte verzichten können. Im Endeffekt aber recht gelungen und mit etwas Freundlichkeit auch so zu bewerten. Note 2.


    Chris

  • So, mit kleiner Verspätung nun auch mein Review...


    Bedenkt man die Tatsache, daß dezente Satire und subtile Anspielungen in S1x eher Mangelware sind, dann kann man "Das große Fressen" durchaus als gelungen betrachten. Die Episode hat zwar ihre Längen, ist ansonsten aber recht geradlinig und kommt ohne allzugroße Albernheiten aus. Auch wenn gewisse Elemente fleißig aus älteren Episoden recycled wurden, kann die Umsetzung überzeugen.


    Sehr schön fand ich die Rückbesinnung auf die alltäglichen Geschehnisse und Probleme der Simpsons; man muß nicht um die halbe Welt reisen, um (mehr oder weniger) komische Dinge zu erleben. Etablierte Nebencharaktere wie Skinner, Chalmers, Hibbert, Krusty oder Capt. McAllister kommen zu Wort, und auch neuere Charaktere wie Lindsey Neagle oder Gil stören nur sehr wenig, sondern sind sogar überzeugend in die Geschichte eingebaut. Von hinter Bart herfliegenden Katzen bleiben wir glücklicherweise ebenfalls verschont.


    Da eine Nebenstory diesmal fehlte, hatte man wohl ein paar Probleme, die Episode aufzufüllen, und so ist Willies Treppensturz dann doch etwas zu lang, und auch Barts Erlebnisse im Abmagerungscamp wirken ein wenig uninspiriert und in die Länge gezogen. Wirklich toll hingegen die Parodie des Vorspanns, und auch "Itchy & Scratchy" sorgen für Heiterkeit. Zahlreiche weitere kleine Gags lockern die Folge auf (mir hat Lisas "Li'l Agitator"-Megaphon übrigens gefallen), einige wenige gingen aber auch in die Hose, vor allem Krustys blutigen "Reißverschluß", und auch Homers "Marge-Bot"-Phantasie wirkte eher deplatziert.


    Die Satire auf die heutige Konsumgesellschaft und der daraus resultierenden Probleme ist recht überzeugend umgesetzt, gerade die "Hip-Hop"-Automaten passen gut in die Zeit - derartige Referenzen hat es bei den Simpsons ja schon immer gegeben. Auch die Stilblüten, die die Werbeindustrie mit ihren Produkten immer wieder fabriziert, ist witzig umgesetzt. Die zweite Hälfte der Episode funktioniert allerdings weniger gut, das Thema "Abmagerungscamp" ist auch schon in einigen anderen Folgen behandelt worden, und Barts allzu plötzlicher Sinneswandel beim Anblick seiner Familie wirkt IMO nicht sehr überzeugend.


    Gerade die DV hatte mit diesem Teil natürlich ihre Probleme; die "deutschen Rucksacktouristen" klangen dann meistens doch eher wie Schweizer, die Bayern hingegen waren mir nicht bayerisch genug. ;) Und warum mindestens ein Deutscher immer einen seltsamen Berliner Akzent haben muß, erschließt sich mir auch nicht ganz (zumindest, was die DV angeht). "99 Luftballons" ist als OV natürlich unschlagbar, aber Norbert Gastell hat es diesmal gesangstechnisch eigentlich ganz gut hinbekommen.


    Insgesamt betrachtet eine durchaus solide Folge, die zwar wie üblich nicht an die Qualität der Klassiker heranreicht, aber im Gegenzug nur wenig wirklich schlechtes Material bietet und über weite Teile auch recht witzig ist. Note 2.


    Punkte:[11]

  • tachschen


    kennt jemand den richtigen namen des Jammy........Jam I am loving my Dummie -Song


    den gabs glaub ich schonmal, wo der junge barney anfäng zu trinken und der junge homer in seinem sitzsack sitz und kopfhörer auf hat


    wäre cool wenn jemand antwortet


    So Long


  • Ohio Express - Yummy Yummy Yummy


    http://www.youtube.com/watch?v=ozqfOzqMvlQ
    http://www.youtube.com/watch?v=WtGLNthk1u0

    blogt alles.


    *** Ole Ole Ole Ole Ole Ola, Ole Ole Ole, wir sind immer für dich da! Oooooh, VfB Stuttgart, bist unser Leben, gibst uns so viel! ***