CABF12 | Die sensationelle Pop-Gruppe

  • CABF12 | Die sensationelle Pop-Gruppe


    P-Code: CABF12
    Englischer Titel: New Kids on the Blech
    Deutscher Titel: Die sensationelle Pop-Gruppe


    Ausstrahlung USA: 25.02.2001
    Ausstrahlung DE: 18.02.2002


    Inhalt:
    L.T. Smash gründet mit Bart, Milhouse, Ralph und Nelson eine junge aufstrebende Band namens "Party Posse". Aber schon bald merkt Lisa, dass in den Musik-Videos Schleichwerbung für die Marine gemacht wird. Die Jungs stört das wenig, schließlich haben sie Erfolg. Als die Regierung L.T. Smashs Projekt einstellt, dreht er durch und fährt mit dem Flugzeugträger einen Angriff auf das New Yorker Redaktionsgebäude der Satire-Zeitschrift "Mad". Am Ende wird Smash in polizeilichen Gewahrsam genommen.


    Weiterführende Links:
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    Diese Episode hat mich überhaupt nicht angesprochen. Die Witze waren schlecht und weit hergeholt und die Story langweilig und noch weiter hergeholt. Vielleicht lag es daran, dass ich wusste wie sie ausgeht (ich sollte wirklich keine Reviews mehr lesen) aber trotzdem war es wieder ein Haufen voller Kommerz, genauso wie für die Gruppe N´SYNC (ob wohl sie sich ja ein wenig selber parodierten). Barts, Milhouses, Ralphs und Nelsons umgeänderte Stimme war zwar eine lustige Anspielung auf Popgruppen, jedoch wurde es dann zu schmalzig und schön hochgeputscht. Das nimmt den Figuren ihren Stolz und Reiz. Außerdem regt es mich auf, dass ich in der 12. Staffel immer und immer wieder neue Figuren sehe. Das ist langweilig. Obwohl es ja hilft, alte Charaktere nicht mehr zu vermiesen. Doch dieses Kriegsgemetzel fand ich wirklich unter aller würde. Positives war eigentlich der Auftritt der MAD-Redaktion, doch sehr unlogisch das sie den Einsturz überlebten. Gefallen hat mir dann auch der Staffellauf und die Geschichte der Olympiade. Ansonsten ist diese Episode mal wieder auf dem Tiefststand. :-P

    Strawberries cherries and an angel's kiss in spring
    My summer wine is really made from all these things

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  • Während ich bei '3 unglaubliche Geschichten' wenigstens noch ein paar mal geschmunzelt habe, war bei der sensationellen Pop-Dreck-Episode alles vorbei.
    Ist auch die einzige Simpsons Folge die ich nur einmal gesehen hab. Öde, Satire hin oder her, geklappt hat es meiner Meinung nicht. Ich finde es unglaubwürdig in ein und der selben Folge das Musikbuisness auf die Schippe zu nehmen und N'SYNC einzuladen. Und vom Ende will ich gar nicht erst anfangen.

  • die idee von der sensationellen popgruppe fand ich eigentlich cool. ich dachte auch das da was richtiges bei rauskommt, aber denkste..
    lustig war eigentlich nur als lisa rausbekam was die da eigentlich singen. (join the navi) :D und als man sie unten auf der straße sah als der manager sie umbringen wollte weil sie zu viel wusste. :D
    aber ansonsten: bähh.

  • Die Folge "Die sensationelle Pop-Gruppe" fand ich, wie ich es irgendwie schon herbeigesehnt habe, recht lahm! Okay, der Anfang ging eigentlich! Stimmt, das mit dem Marathonrennen war schon nicht übel.
    Hehe, wo sie gedacht haben, Grampa rennt auch mit... *LOL* Und das mit der MAD-Redaktion fand ich, als
    MAD-Leserin *g*, auch noch ganz gut! :-)
    Aber ansonsten war's wieder echt mies, und nur noch lahm! Wieder mal das typische Neue-Folgen-Niveau!...
    Ich gebe der Epi eine 5+ (Das Plus wegen des noch annehmbaren Anfangs!).

  • Ich habe das zwar schon auf Maggied gepostet, quasi als mein "Abschiedsposting", aber weil es hier auch einen Thread darüber gibt, kopiere ich es einfach noch mal (wie ich es auch in drts kopiert habe ;)):


    Die sensationelle Pop-Gruppe:


    Recht typischer Staffel 12-Auftakt mit Homer, seltsamem Schrumpfungsvorgang wegen Wassermangels, dann kommt Bart ins Spiel, und irgendwie geht's dann los mit der eigentlichen Story. Ein Talentsucher, der sich später natürlich als "böser Bube" entpuppt, schnappt sich Bart, düst ins Studio und stellt ihn seinen wohlbekannten Kameraden vor. Der deutsche Gesang wirkt wieder mal arg daneben, aber das kennen wir ja mittlerweile. Sehr auffällig waren speziell in dieser Folge auch Sandra Schwittau und Sabine Bohlmann, deren Synchroleistung nicht gerade berauschend war - weit entfernt vom sonstigen "Standard". Bei anderen Rollen ist mir das nicht so stark aufgefallen, aber hier besonders.


    Der Seitenhieb auf das Pop-Business, das Pushen von nahezu beliebigen Leuten zu Stars, wurde IMO sehr gelungen umgesetzt, allerdings fällt der Auftritt von N'Sync doch ziemlich störend und deplatziert auf (wie in vielen anderen Folgen der neueren Staffeln ebenfalls). Lisas Entdeckung der versteckten Werbebotschaft wirkt zu aufgesetzt und weckt Erinnerungen an das unsägliche "Lisa knackt den Rowdie-Code". Zum Glück hält sich Homer weitgehend zurück mit dem typischen Jerkass-Gehabe, aber Marge ist wieder mal zu passiv (sehr deutlich in der Szene mit der Vertragsunterzeichnung zu sehen).


    Der "Kurztrip" nach New York ist auch nicht gerade glaubwürdig, und die Zerstörung des MAD-Gebäudes sehr geschmacklos (auch wenn man zur Zeit der Produktion der Folge noch nichts vom 11. September ahnte...). Ich befürchtete schon, daß die Folge mit dem üblichen Simpsons-Gruppenlacher zu Ende gehen sollte, aber "zum Glück" gab es noch eine kurze Szene mit N'Sync (was aber nicht heißen soll, daß mich deren nochmaliger Auftritt gefreut hätte). Immerhin bot sie einen kleinen Schmunzler, als einer der Bandmitglieder "abgeführt" wurde. Insgesamt betrachtet bot die Folge keine wirklichen Highlights, war aber auch nicht ganz so schrecklich anzusehen wie einige Folgen der letzten Wochen. Wegen dem gelungenen Seitenhieb auf das Musikbusiness gebe ich noch eine 3-.

  • Meiner Meinung nach ein insgesamt guter Abschied der 12. Staffel.


    Die sensationelle Pop-Gruppe:


    Wenn man den nur mittelmäßigen Anfang, bis zum Eintreffen des Pop Managers übersieht, ist diese Episode zwar mal was ganz anderes, aber wirklich nicht schlecht.


    Satire pur über Boy Bands. Stichworte: Kurzlebigkeit (N-Sync kommt zu Besuch), aufeinander abgestimmte Persönlichkeiten (jeder verkörpert etwas anderes, auf was bestimmte Zuhörer fliegen) und die Texte der Songs sind doch wirklich super?


    Das Ende mit dem Kaputtschiessen des Turms ist zwar richtig unsinnig, aber der Rest ist nicht schlecht!


    Fazit:
    Es ist wie z.B. mit "Und nun alle singen und tanzen"; man mag sie oder hasst sie. Ich mag diese Episode und deshalb gibt es von mir eine 3+!

  • ich fand beide nich so besonders. die 2. war wenistens mal ne abwechslung und ein versuch neue innovation reinzubringen. aber die 1. ... lieder bei den simpsons haben mich schon immer etwas genervt.

  • Quote

    Original von Andreas
    Ich habe das zwar schon auf Maggied gepostet, quasi als mein "Abschiedsposting", aber weil es hier auch einen Thread darüber gibt, kopiere ich es einfach noch mal (wie ich es auch in drts kopiert habe ;)):


    Da schließ ich mich doch gleich mal an:


    Kritik vom 18.2.2002:


    Nun kommt sie also doch – die berühmte "Terror-Episode", die nach dem 11. September 2001 eigentlich vorläufig nicht gezeigt werden sollte. Und es kommt noch besser: Milliarden kreischender Simpsons-Fans (Achtung: Sarkasmus) sitzen heute weltweit vor den Bildschirmen, um den lange erwarteten, im Vorfeld oft umjubelten Auftritt einer Boyband zu erleben, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Sie sind süßer als Westlife und die Backstreet Boys zusammen (und obendrein noch mädchenhafter als die No Angels) – sie sind N'Sync!!!
    Doch schön der Reihe nach: Nach dem treffenden Start der Episode ("Great Moments in Olympic History", passend zur Olympiastimmung, in der ich mich zurzeit befinde) beschließt Homer (nicht Huuumer) ohne jeden Grund am Springfielder Marathonlauf teilzunehmen, was mal wieder ins Staffel-12-Schema passt. Meine große Sorge war, dass der Marathon sich zu sehr in die Länge ziehen würde, aber erstaunlicherweise hielt sich Jerkass-Homer diesmal auffallend zurück. Ja, ehrlich, es blieb sogar noch etwas Platz für ein paar witzige Szenen. Für einen Moment war Mr. Burns mal wieder ganz der Alte: ein tyrannischer Sklaventreiber, der seinen Untergebenen mit der Peitsche antreibt, und nicht der senile Trottel, in dessen Hand sich zuviel Flüssigkeit ansammelt. Und beim Auftritt des Comic Book Guy als Flash hab ich auch gelacht. Dass Homer durch den enormen Flüssigkeitsverlust wie Grampa aussieht, war mal wieder ein typischer Staffel-12-Cartoongag, aber das hat mich nicht weiter gestört. Bart handelt erfreulich frech und respektlos. Leider kommt sein italienischer Akzent in der deutschen Übersetzung nicht so gut rüber wie in der OV. Sideshow Mel meldet sich als Erster zu Wort und fordert sofort eine Wiederholung des Rennens, was eine schöne Weiterführung des Running Gags aus früheren Staffeln ist. L.T. Smash wirkt im ersten Moment wie eine Kopie von Tom aus "Großer Bruder – kleiner Bruder", aber schon nach kurzer Zeit war er mir unsympathisch – eben ein typischer Talentsucher.
    Die Idee mit der Popgruppe wäre ja an und für sich ganz gut gewesen, wäre sie nicht schon in einem Simpsons Comic (# 61) verarbeitet worden (leider wird sie im Comic meiner Meinung nach besser umgesetzt, da alle Themen des Musikbusiness angesprochen und parodiert werden, was in der Episode nur teilweise und weniger witzig geschieht). Na gut, die Szenen im Studio sind ganz nett anzuschauen, obwohl Ivar die Synchronsprecher auf deutsch singen lässt. Eine Zeit lang wirken Party Posse wie eine moderne Version der Überspitzen, aber dieser Eindruck bleibt nicht lange bestehen. Denn dann kommen N'Sick, und aus Justin lässt sich nun mal kein George Harrison machen – und zwar niemals. Der Auftritt ist zwar kurz, aber leider nicht der Letzte, denn das Schlimmste steht schließlich noch bevor. Im Stil von "Josie and the Pussycats" entdeckt Lisa eine geheime Botschaft im Video des Songs "Drop Da Bomb". Diese wirkt jedoch sehr gezwungen und ziemlich unlogisch, da sich die Autoren anscheinend nicht im Geringsten darum gekümmert haben, dass "Join the Navy" rückwärts eigentlich "Iewi-än eth Nioschd" und nicht "Iewan ed Niasch" ("Scha-in de Nawie") ausgesprochen wird. Naja, is ja egal. Auf jeden Fall sucht Lisa, wie es eben ihre Art ist sofort L.T. Smash auf, um ihn zur Rede zu stellen. Dass sich Lisa zur Wehr setzt, ist sehr lobenswert; in einigen früheren Episoden der 12. Staffel war es ihr schließlich egal, ob Unrecht geschieht oder nicht – ein guter Schritt nach vorne. Das Ende vom Lied: L.T. wird enttarnt und plötzlich ergibt alles einen Sinn (der große Aha-Effekt).
    Aber was ist das? Wir haben nur noch fünf Minuten übrig? Oh-oh, jetzt aber schnell einen guten Schluss finden, je kränker desto besser. Am besten wir lassen L.T. aus einem völlig lächerlichen Grund (in diesem Fall aufgrund des Covers von MAD) durchdrehen. Jaaa, das ist gut – und so witzig! Also schnell nach New York und die MAD-Redaktion zerbomben. Bru-Haha-Haha! Und wer ist natürlich der Retter in der Not? Die Jungs von N'Stink, die sonst nicht im Traum daran denken würden, sich die manikürten Fingernägel schmutzig zu machen, sind natürlich sofort zur Stelle! Wer hätt's gedacht? Früher hätten Bart und Lisa solche Probleme noch im Alleingang gelöst (siehe "Der Vater eines Clowns", der Fall Sideshow Bob, "Wer erfand Itchy & Scratchy" etc.), aber heutzutage ist schon eine ganze Boyband nötig.
    Unglücklicherweise wird die Sache durch diverse Matrix-Parodien, die mir langsam zum Hals raushängen(irgendwann isses zuviel des Guten) so lange hinausgezögert, dass L.T. seinen Plan doch noch in die Tat umsetzt (oh, wunder). Normalerweise ein durchschnittliches Staffel-12-Ende, aber der rauchende Trümmerkrater des MAD-Towers erinnert doch sehr an die Ruinen des World Trade Centers. Und als ob das noch nicht genug wäre: N'Sinnless übernehmen den ach-so-witzigen Schlussdialog, der wieder mal nur nervt. Den Autoren scheint inzwischen alles egal zu sein, Hauptsache sie haben 22 Minuten Trickfilm im Kasten. Die heutige Episode war wieder mal eine von diesen, die man einmal anschaut...und vergisst. Sie war nervig, vielleicht nicht grottenschlecht, aber auch nicht gut. Eine Sketch-Show, eine Sitcom – fehlt nur noch das eingeblendete Gelächter. Es gab ein paar gute Gags, bei denen ich auch manchmal lachen konnte, (besonders der englische Originaltitel ist genial *g* *blecch*) aber es gab auch wieder eine Anzahl schwacher Szenen mit platten Gags. Fazit: Mittelmäßig bis schlecht!
    Tja, das war sie also: Die glorreiche zwölfte Staffel der Simpsons.


    P.S.: Und dann auch noch Flash mit Blitz übersetzen *jaaaarg* Und L.T. Smashs Stimme ist nicht halb so cool wie im Original. Da kann ich nur sagen: Yvan eht nioj und Ivar ist ein Arsch!


  • Die Sensationelle Pop-Gruppe:
    Was diese Folge angeht kann ich mich den Vorrednern nur anschließen.Diese Folge war angefühlt mit mittelmäßigen bis schlechten Gags und das Ende war...tja hätte ich nicht noch die Simpsons Safari im Kopf würd ich sagen es war das schlechteste Ende das es je gab.Als ich früher zum ersten mal gesehen hab das es eine Folge geben sollte wo das heutige Pop-Business verhöhnt werden sollte hab ich erst gedacht "Hey Klasse" aber nachdem ich die Folge dann gesehen hatte waren meine Illusionen von einer gelungenen Parodie dahin.
    Die Folge verdient eine 5+ und das + bekommt die Folge nur dank des anfangs der noch recht gut war(vor allem Barts Italienisch im OV)

    One day I'll have money, Prestige, power.... and on that day they still have more *hrmpf*

  • mich wunderts dass keiner von euch erwähnt, dass diese Episode kritisiert, wie die amerikanische Regierung versucht, Leute zur Armee zu bringen. Ob die Kritik in dieser Folge angekommen ist, wage ich auch zu bezweifeln.